Dienstag, 31. März 2015

[R] After Passion von Anna Todd

Inhalt

Tessa Young ist attraktiv und klug. Und sie ist ein Good Girl. An ihrem ersten Tag an der Washington State University trifft sie Hardin Scott. Er ist unverschämt und unberechenbar. Er ist ein Bad Guy. Er ist genau das Gegenteil von dem, was Tessa sich für ihr Leben wünscht. Und er ist sexy, gutaussehend und zieht Tessa magisch an. Sie kann nicht anders. Sie muss ihn einfach lieben. Und sie wird nie wieder die sein, die sie einmal war.

Bin ich froh, dass ich diese Geschichte nicht zu Wattpad-Zeiten lese. Nur ein Kapitel pro Tag, das würde ich nicht aushalten. Denn Anna Todd hat es absolut drauf! Spätestens nach After Passion bin ich der Überzeugung, dass Fanfictions nicht mit schlechten Geschichten gleichzusetzen sind, wie ich das lange Zeit glaubte.
Fangen wir am Anfang an: Die Hassliebe. Tessa und Hardin können sich einerseits nicht ausstehen und gehen sich ständig gegenseitig an die Gurgel, können andererseits aber auch nicht von einander lassen. Seit Daemon und Katy bin ich ein großer Fan von solchen Beziehungen und auch die zwischen Hardin und Tessa mochte ich sehr gerne.
Tessa und Hardin sind das Klischee auf zwei Beinen, wie man nach der Inhaltsangabe schon ahnt. Wirklich, man wird überschüttet von jeder Menge Klischees. Aber das muss doch nicht zwangsweise etwas Schlechtes sein, oder? Ein Klischee ist eine Vorlage, die man entweder gut oder schlecht nutzen kann und Anna Todd hat die, die sie gewählt hat, ziemlich gut und fesselnd umgesetzt. Von der Story her ist After Passion nicht die Neuerfindung des Rads, aber eine Version, die die Autofahrt etwas aufregender macht, ist schon drin.
Das Buch besteht aus vielen kurzen Kapiteln? Wisst ihr, was das gute an kurzen Kapiteln ist? Sie motivieren einen, dass man noch ein, zwei Kapitel mehr lesen kann, bevor man das Buch zur Seite legt. Wenn die liebe Autorin an das Ende von fast jedem Kapitel einen Cliffhanger setzt, eine Geschichte erzählt, bei der man wissen will, wie es weitergeht und einen angenehmen Schreibstil hat, ist der Schlamassel perfekt. Es ist nämlich unglaublich schwer, After Passion zur Seite zu legen und ein Buch mit 700 Seiten lässt sich nicht so einfach schnell mal zwischendurch lesen. Eine Woche habe ich an dem Buch gelesen und ich denke, man kann sich vorstellen, wie groß mein Zwiespalt jedes Mal war, wenn ich los musste, um nicht zu spät zu kommen.
Bei uns in der Buchhandlung wird After Passion als Erotikroman und „Nachfolger von Shades of Grey“ angepriesen. Zu dem Vergleich kann ich nichts sagen, aber als Erotikroman würde ich After Passion nicht einstufen. Ja, es gibt einige Szenen, aber sie sind nur ein Teil der Beziehung zwischen Tessa und Hardin und auch wenn das Körperliche bei ihnen eine relativ große Rolle spielt, ist es doch längst nicht alles und ein recht kleiner Teil im Buch. Dieser Stempel fegt das irgendwie alles unter den Tisch, finde ich. Für mich ist es ein Liebesroman, der Fokus liegt auf Tessa, Hardin und ihren Gefühlen.
Und dann noch das Ende! Mich hat das Ende eiskalt erwischt, ich habe nicht geahnt, was da auf mich zukommt. Es passt zu den Charakteren, erklärt so einiges und doch kommt es unerwartet. Inzwischen ist es schon wieder ein paar Tage her, seit ich die letzte Seite gelesen habe, trotzdem verfolgt mich die Situation, in der Anna Todd ihre Leser zurücklässt, noch immer.

Zur Autorin:

Anna Todd war schon immer eine leidenschaftliche Leserin und ein riesen Fan von Liebesgeschichten und Musik von Boygroups. In ihrem Debütroman „After Passion“ konnte sie beides verbinden und sich somit einen Lebenstraum erfüllen. Anna Todd lebt mit ihrem Ehemann, den sie nur einen Monat nach Abschluss der Highschool geheiratet hat, im texanischen Austin. Sie ist auch online auf diversen Plattformen, wie auf Wattpad als ‚Imaginator1D‘ zu finden.

Fazit

War After Passion das, was ich erwartet habe? Ich weiß nicht genau, was ich erwartet habe, aber es war besser, viel besser. Ja, „life will never be the same again“, zumindest für Tessa und Hardin, aber auch an mir ist das Buch nicht einfach spurlos vorbei gegangen.

Samstag, 28. März 2015

[R] Thoughtless von S.C. Stephens

*Enthält Spoiler. 'schuldigung, ohne schaffe ich das nicht.*

Inhalt

Seit zwei Jahren ist die schüchterne Kiera in einer glücklichen Beziehung mit Denny. So überlegt sie nicht lange, als er ein Jobangebot in Seattle bekommt, und zieht mit ihm in die neue Stadt, um ihr Studium dort zu beenden. Bei Dennys Freund aus Kindertagen, Kellan Kyle, mieten sie ein Zimmer. Er ist der lokale Rockstar, Herzensbrecher und sieht verboten gut aus. Als Dennys Job ihn länger aus Seattle wegführt, kommt die einsame Kiera, die sich inzwischen in der Stammkneipe von Kellans Band etwas dazuverdient, ihrem neuen Mitbewohner näher. Was freundschaftlich beginnt, entwickelt sich bald zu etwas Intensiverem, Verbotenem zu einem Spiel mit dem Feuer ..

Die Inhaltsangabe hat mich weder überzeugt, noch komplett vom Lesen abgeschreckt, als ich sie zum ersten Mal las. Sie klingt zwar nicht übel, aber auch nicht nach der ultimativen Geschichte, wenn man mich fragt. Tja, unentschlossen, wie ich war, habe ich die Leseprobe als Entscheidungshilfe herangezogen und schon mal hineingeschnuppert. Und der Schreibstil hat mich sofort überzeugt. S.C. Stephens schreibt so flüssig, dass man einfach immer weiter und weiter liest. Aber was die Gute sich dabei gedacht hat, als sie Thoughtless schrieb, kann ich mir gar nicht vorstellen und ehrlich gesagt interessiert es mich auch nicht so sehr. Denn während ich den Anfang mochte, wurde meine halbwegs gute Meinung ziemlich schnell unter dem Rest der Geschichte begraben. Man, irgendwann haben mich die drei Protagonisten nur noch genervt und damit auch die ganze Geschichte runter gezogen.
Ich denke, ich verrate nicht allzu viel, wenn ich sage, dass in dem Buch ein Liebesdreieck vorkommt. Ja, und das war eigentlich das, was mich am meisten gestört hat. Nicht, dass ich generell etwas gegen Liebesdreiecke habe, aber das zwischen Kiera, Denny und Kellan ist wirklich nicht gut gemacht. Kiera steht zwischen zwei Typen, ihrem Freund Denny und ihrem neuen und attraktiven Mitbewohner Kellan. Und sie kann sich ABSOLUT nicht für einen von den Beiden entscheiden. Im einen Satz himmelt sie Kellan an, um im nächsten wieder an Denny zu denken und im übernächsten wieder an Kellan. Und dabei zerfließt sie auch noch in Selbstmitleid und Schuldgefühlen, weil sie beiden Männern wehtut. Damit wäre eigentlich auch schon die ganze Story zusammengefasst.
Kiera fand ich anfangs sogar noch ganz sympathisch. Sie war eine ziemlich Liebe, aber auch ziemlich prüde und wurde nur bei der Erwähnung von Sex gleich rot. Ist rot vielleicht ihre natürliche Gesichtsfarbe? Denn so oft, wie sie rot wurde, kann ich mir gerade gar nicht vorstellen, dass sie auch eine normale Hautfarbe besitzt. Was zuerst ganz liebenswürdig klang, hat mich aber ziemlich bald schon genervt. Spätestens als sie Denny nichts von sich und Kellan erzählt hat uns ständig nur noch rumgeheult hat, wollte ich am liebsten ins Buch greifen, sie ordentlich durchschütteln und sie so lange anbrüllen, bis sie sich endlich für einen der beiden entscheidet. Einen Lichtblick gibt es: Am Ende des Buches hat sie sich tatsächlich für einen von ihnen entschieden.
Protagonist Nummer 2: Denny. Kieras treuer Freund. Er gibt sogar seinen Traumjob für seine große Liebe auf. Und er ist unheimlich blauäugig. Ich meine, seine Freundin und sein bester Freund betrügen ihn, sogar ziemlich offensichtlich, sodass die Leute um sie herum das bemerken und er ahnt noch nicht mal was! Wie blind muss man sein, um nicht mitzubekommen, dass dein bester Freund mit deiner festen Freundin flirtet und ständig Körperkontakt mit ihr sucht? Seine Rolle kam mir sehr gezwungen vor, man merkt hier, dass die Autorin ihn in sie rein gezwängt hat. Und dann wäre da der Job, den er aufgibt und der Grund für seine Abreise aus Seattle. Kiera ist quer durchs ganze Land gereist, um mit Denny zusammen zu bleiben. Sie hat ihr ganzes Leben umgekrempelt und ihre Familie verlassen. Und was tut unser Traummann Denny? Von einem Tag auf den anderen fährt er für seinen tollen Job für zwei Monate weg. Das sagt er Kiera wenige Tage vor der Abreise und sie hat dabei gar kein Mitspracherecht. Und das war der Moment, bei dem er bei mir unten durch war. Sorry, Denny, aber das geht gar nicht und auch wenn er den Job aufgibt und direkt zurück kommt, als Kiera in einem Ausbruch der Verzweiflung mit ihm Schluss macht, als er davon redet, noch länger wegzubleiben, ändert das überhaupt nichts an der Tat selber und dass sein Job ih wichtiger war als „sein Herz“ (seine Worte, nicht meine).
Und dann wäre da noch der dritte und sympathischste Protagonist, Kellan. Er hatte seine guten Momente und in denen war er auch ziemlich süß, aber dann hatte er auch Momente, in denen ich ihn absolut nicht leiden konnte. Man kann nachvollziehen, wieso er sich zurückzieht und Kiera mit allen Mitteln wehzutun versucht, aber besser oder akzeptabel fand ich sein Verhalten dadurch nicht.
Worin Thoughtless aber wirklich glänzt, sind die Kleinigkeit. Von der Arbeitskollegin und guten Freundin Jenny, über die Band D-Bags, bis hin zu Kieras Schwester Anna hat die Autorin den dreien sympathische und liebenswerte Wegbegleiter zur Seite gestellt. Aber das Buch konnte mich immer mal wieder zum Lachen bringen mit witzigen Bemerkungen und Dialogen und der einen oder anderen Situation.

Über die Autorin:

S.C. Stephens ist eine New-York-Times- und USA-Today-Bestsellerautorin. Sie verbringt jede freie Minute damit, sich Geschichten auszudenken – Romane voller Gefühle, Leidenschaft und Liebe.
Ihr Debüt Thoughtless ist die spannungsgeladene Geschichte eines Liebesdreiecks, voller unwiderstehlicher Leidenschaft, deren Hauptfigur Kellan Kyle die Leserherzen im Sturm eroberte. Der überwältigende Erfolg der Thoughtless-Trilogie hat sie überrascht, aber auch darin bestätigt, das Schreiben zum Beruf zu machen.
Wenn S.C. Stephens mal nicht an einem Roman arbeitet, genießt sie es, an langen, faulen Nachmittagen in der Sonne zu lesen, ihren iPod mit Liedern zu füllen, die über Schreibblockaden hinweghelfen, ins Kino zu gehen und sich mit Freunden und der Familie zu treffen. Stephens lebt im wunderschönen Pazifischen Nordwesten in Amerika mit ihren zwei ebenso wunderschönen Kindern.

Fazit

Kann eine Geschichte, deren Protagonisten ich so wenig mag, überhaupt gut werden? Protagonisten sind das A und O eines Buches und begleiten uns Leser von Anfang bis zum Ende. Und trotz einem tollen Schreibstil, einem vielversprechenden Anfang und der ganz passablen Geschichte, konnten sie die nervigen Protagonisten nicht aufwiegen.

Samstag, 21. März 2015

[R] Gefährliche Wünsche von Natalie Luca

*4,5 Sterne*


Inhalt

Schuld ist nur diese dumme Wette: Weil die siebzehnjährige Lori zu schüchtern ist, um Jungs anzusprechen, muss sie die hässlichste Lampe auf dem Markt kaufen. Als kurz darauf ein leibhaftiger (und auch noch gutaussehender!) Dschinn vor ihr auftaucht, traut sie ihren Augen nicht. Sie soll sich etwas wünschen. Aber was? Während Lori noch grübelt, bringt der Lampengeist sie in eine peinliche Situation nach der anderen. Als dann noch ein fremder Junge an ihrer Schule auftaucht und beginnt Fragen zu stellen, weiß Lori nicht mehr, wie sie aus der Affäre wieder herauskommen soll.

Ich habe inzwischen die Angewohnheit, wenn ich ein eBook lese, Stellen entsprechend zu kommentieren (besonders wenn meine Schwester gerade nicht da ist, die ich in so einem Fall sonst voll quassele). Eine Stelle erinnert mich an etwas bestimmtes? Kommentar. Ich habe eine Vermutung, die ich nicht vergessen will? Kommentar. Etwas, das mir besonders gut gefallen hat? Auch ein Kommentar. Wenn ich mir meine Kommentare so anschaue, fällt eine gewisse Kombination aus zwei Buchstaben besonders häufig auf: xD. „Gefährliche Wünsche“ ist witzig und hat beim Lesen einfach super viel Spaß gemacht.
Am Anfang ist Lori ein schüchternes Mädchen mit schrecklichem Namen – Hannelore Kozlowski-Swoboda, die rot wird und kein Wort mehr heraus bringt, wenn sie in der Schule gemobbt wird. In ihrem Fall bin ich wirklich froh, dass es Spitznamen gibt. Lori ist nicht nur viel klangvoller, sondern passt auch viel besser zu Lori. Sie ist eine sympathische Protagonistin und ich mochte sie ganz gerne, aber schon nach wenigen Seiten hat sie mich komplett für sich gewonnen. Als sie nach Hause kommt, isst sie nämlich Schokoeis und Lasagne. Ich wiederhole: SCHOKOEIS UND LASAGNE! Es gibt kaum etwas auf der Welt, dass ich lieber esse, als diese zwei Sachen. Meine Sympathie war ihr da sicher. ;-)
Die Idee zum Buch finde ich ziemlich gut. Dschinns finden viel zu wenig Beachtung in Jugendbüchern, mir würden höchstens fünf andere Bücher einfallen, in denen ein Dschinn vorkommt. Und obwohl die Geschichte recht klischeehaft anfängt, bleibt das nicht lange so. Schon die nächste Biegung nimmt die Autorin, als der Dschinn anfängt, Lori zu „helfen“. Da steht die Arme dann auch schon mal in einem Bauchtanzkostüm vor ihrer gesamten Klasse, dass vor 800 Jahren der letzte Schrei war. Tja, seit dem sind ein paar Jahrhunderte vergangen.
Ich denke, man merkt es schon, oder? Dschinn ist wirklich liebenswert. Er bringt Lori zwar in ziemlich unangenehme Situationen, aber er meint es gut und will ihr eigentlich tatsächlich nur helfen. Für Lori unangenehm, für den Leser unglaublich lustig.
Ein kleiner Wermutstropfen ist das Liebesviereck, welches zumindest nicht das sonst übliche Liebesdreieck ist. Aber gleich drei Jungs, die Lori mögen, während sie am Anfang niemanden außer ihren zwei besten Freundinnen hatte? Na gut, so schlimm war es nun auch wieder nicht, denn den das Viereck habe ich die meiste Zeit gar nicht als solches empfunden. Der eine Typ hatte eher die Ausstrahlung eines guten Freundes und der zweite hat sich nicht wirklich um Lori bemüht (außer man zählt die Aussage „Ich will von dir mehr als nur Freundschaft“ dazu, der aber weder Taten vorgehen noch folgen, dazu, was aus meiner Sicht aber nun wirklich nicht genug ist). Somit blieb für mich nur ein möglicher Partner für Lori übrig, weshalb ich auch gar nicht mit irgendwelchen Teams anfangen werde. Aber da waren Szenen, in denen doch klar wurde, dass es nicht eindeutig ist, mit wem Lori am Ende zusammenkommt, in denen diese Existenz dieses Vierecks doch deutlich wurde.
Und es gibt noch eine weitere Figur, die auf jeden Fall eine Erwähnung verdient: Eine von Loris besten Freundinnen, Becky. Sie ist ein bisschen schräg und es interessiert sie gar nicht, was andere Menschen von ihr denken, sie zieht einfach ihr Ding durch. Und sie ist wirklich cool. Auf die Frage, was sie sich wünschen würde, wenn sie einen Wunsch frei hätte, zum Beispiel, antwortet sie, sie würde sich Eis wünschen, dass nicht schmilzt, wenn es warm ist. Oder ihr Lösungsvorschlag, als Lori sie um Rat bei ihren Problemen bittet. xD Ich finde, Becky ist der eigentliche Star des Buches.

Über die Autorin:

Natalie Luca lebt und arbeitet in Österreich. Seit dem Abschluss ihres Wirtschaftsstudiums widmet sie sich vermehrt dem Schreiben, ihrer Leidenschaft seit früher Jugend. Auf ausgedehnten Reisen lässt sie sich für ihre Fantasygeschichten inspirieren. “Unter goldenen Schwingen” war ihr erster Roman.

Fazit

„Gefährliche Wünsche“ macht Spaß, bringt oft zum Lachen und lässt ungeduldig auf die Fortsetzung warten. Einen klitzekleinen Abzug gibt es von mir lediglich für die paar Momente, in denen das Liebesviereck besonders deutlich wird. Aber ansonsten mochte ich den ersten Teil der Dschinn-Reihe genauso gerne wie schon die Nathaniel und Viktoria-Reihe, die andere Reihe der Autorin und empfehle dieses Buch ebenso weiter.

Mittwoch, 18. März 2015

Interview mit C.M. Spoerri

Vor Kurzem habe ich den ersten Teil der Alia-Reihe gelesen. Nun durfte ich mit dessen Autorin Corinne, eher bekannt als C.M. Spoerri, ein Interview führen. Dazu habe ich mir einige Fragen zu ihr und ihren Büchern überlegt, die sie mir beantwortet hat und ich stelle euch jetzt meine Fragen und Corinnes Antworten vor und hoffe, dass ihr mit den Fragen genauso viel Spaß habt wie wir. =)

Aber zuerst: Wer ist Corinne nochmal und was ist diese Alia-Reihe, von der ich hier Rede?
DAS ist Corinne:



C.M. Spoerri wurde 1983 geboren und lebt in der Schweiz, in der Nähe von Zürich. Schon in ihrer Kindheit entdeckte sie ihre Liebe zum Schreiben. Sie studierte Psychologie und promovierte im Frühling 2013. Ehe sie von der Wissenschaft zur Arbeit als Psychotherapeutin wechselte, entschied sie sich, ihr früheres Hobby wieder aufzunehmen und begann im April 2013 die Fantasy-Saga “Alia” zu schreiben. Der erste Band “Alia – Der magische Zirkel“ erschien im Frühling 2014.
(Autorenbeschreibung vom AAVAA-Verlag)

Was die Autorin über sich selbst sagt, könnt ihr HIER auf ihrer Seite nachlesen.


Und DAS HIER ist der erste Teil ihrer Reihe, Alia - Der magische Zirkel:



Inhalt:
Sie beherrscht keines der vier Elemente Wasser, Feuer, Luft oder Erde. Jeder in Altra kann es – sie nicht. Da sie demnach zu keiner ansehnlichen Arbeit taugt, wird sie an ihrem sechzehnten Geburtstag als Dienerin in den Magierzirkel von Lormir geschickt. Dort soll sie den Rest ihres Lebens verbringen. Einen Tag vor ihrer Abreise erfährt sie ein Geheimnis. Ein Geheimnis, das ihr Leben für immer verändern wird.


(=D Déjà-vu-Moment. Meine Rezension fing auch in etwa so an. Die könnt ihr übrigens HIER nachlesen, falls ihr Lust habt.)




Jetzt habt ihr alle wichtigen Hintergrundinfos, und deshalb, ohne weitere Umschweife, lernt Corrine doch noch ein bisschen besser kennen und lest nach, wie sie meine Fragen beantwortet hat. Hier kommt unser Interview:




F: Wenn du dich mir 3 Worten beschreiben müsstest, welche wären das?
A: Hilfsbereit, kreativ, perfektionistisch

F: Alia ist ja eine offene, lebensfrohe und liebenswerte Außenseiterin, die ihre Freunde beschützt und ihre Familie über alles liebt. Wie viel hast du mit ihr gemeinsam?
A: Die Frage, ob Alia und ich Gemeinsamkeiten haben, wurde mir schon öfter gestellt :-) ich glaube, dass in jedem meiner Charaktere ein Teil von mir ist, denn jeder entspringt ja meiner Fantasie. Allerdings unterscheide ich mich nur schon durch das Alter von meiner Hauptprotagonistin. Sie ist 16, ich fast doppelt so alt. Daher würde ich natürlich einige Dinge anders angehen und habe mich auch manchmal während dem Schreiben über ihre Gutgläubigkeit aufgeregt, hihi. Die Offenheit, Lebensfreude und Freundlichkeit teilen wir jedoch ;-)

F: Du liest selber gerne. Was sind denn so deine Lieblingsbücher?
A: Zurzeit lese ich v.a. Liebesromane. Aber ansonsten natürlich alles, was das Fantasy-Genre hergibt. Ich kann mich da beim besten Willen nicht für ein Lieblingsbuch entscheiden. Jedes hat seine besondere Faszination für mich.

F: Es sind schon ein paar Jahre vergangen, seit du den ersten Teil der Alia-Reihe geschrieben hast. Wenn du dir die Geschichte heute nochmal anschaust, würdest du etwas verändern? Wenn ja, was?
A: Ja, den ersten Teil habe ich vor ziemlich genau zwei Jahren begonnen. Ich würde im Nachhinein nichts an der Geschichte ändern, auch wenn ich die Chance hätte, sie nochmals neu zu schreiben. Damals hat es sich genau so richtig angefühlt und es war ja auch mein erstes Buch, das ich geschrieben habe. Diesen besonderen Charme des "Erstlingswerkes" würde ich im Nachhinein nur nehmen. Ich wachse an meinen Büchern, gewinne immer mehr Erfahrung und um diese einzubringen, kann ich ja neue Bücher schreiben – die Ideen gehen mir nicht so schnell aus und ich bin schon fleißig dran, weitere Geschichten auf Papier zu bringen ;-)

F: Wie findest du die Cover deiner Bücher? Und wie sind sie entstanden?
A: Die Cover habe ich zusammen mit einer kanadischen Designerin erstellt, die ich durch Zufall im Internet entdeckt habe. Wir haben über 250 Mails hin und hergeschickt (natürlich alles auf Englisch…), bis sie so waren, wie sie jetzt sind. Mir gefallen sie super gut, da sie schlicht sind und doch eine Aussagekraft haben. Für meine erste Reihe bin ich sehr zufrieden damit. Auch für meine nächsten Bücher, die im Selfpublishing rauskommen, hat dieselbe Designerin die Cover gestaltet.

F: Da diese Woche der Cinderella-Film von Disney ins Kino gekommen ist: Was ist dein Lieblingsmärchen? Was hältst du generell von Märchen?
A: Ja, den Film will ich auch unbedingt noch anschauen – ich liebe Märchen! Meines ist tatsächlich Cinderella, vor allem wegen der Verfilmung "Drei Nüsse für Aschenbrödel". Das ist ein so schöner Film, den ich jedes Jahr in der Weihnachtszeit genieße :-)

F: Viele Leser sind von Alia begeistert, aber natürlich gibt es auch einige, die deine Bücher nicht mögen. Nimmst du dir schlechte Rezensionen sehr zu Herzen?
A: Ich glaube, als Autor muss einem einfach bewusst sein, dass nicht jedes Buch jeden Leser in jeder Lebenslage erreichen kann. Das ist schlichtweg unmöglich. Von "zu kitschig" bis "zu grausam" und "das Beste, was ich je gelesen habe" bis zu "schlechtes Buch" habe ich schon alle Rückmeldungen erhalten. Das zeigt ja schon, wie unterschiedlich Meinungen sein können. Je bekannter ein Buch wird, desto grösser ist auch das Publikum, das es erreicht und desto breiter eben auch der Geschmack.
Natürlich haben mich schlechte Rezis, von denen es glücklicherweise nur einen kleinen Teil gibt, zu Beginn getroffen. Auch heute lese ich sie nicht gerne. Aber ich hoffe, etwas zu lernen, was ich in Zukunft verbessern kann. Allerdings sind die wenigsten schlechten Rezis genügend konstruktiv verfasst – leider. Daher ziehen sie mich auch nicht runter und ich freue mich lieber über die große Leserschaft, die ich mit meinen Büchern begeistern kann. Die positiven Rückmeldungen überwiegen um ein Vielfaches, ich bekomme fast jeden Tag von einem Leser ein Lob, daher kann ich inzwischen mit den wenigen negativen Stimmen selbstbewusster umgehen ;-)
Ich bin der festen Überzeugung, dass wenn dem Autor selbst die Geschichte gefällt, man auch Leser damit erreichen kann. Meine Bücher schreibe ich in erster Linie für mich selbst, überarbeiten tue ich sie dann für meine Leser ;-)

F: Was macht deiner Meinung nach den Charme von Alia aus? Was gefällt dir an deiner Geschichte am meisten?
A: Für mich als Autorin war das Faszinierendste, Alias Wandlung von dem scheuen Mauerblümchen zu der selbstbewussten Frau mitzuerleben. Ich glaube, den Charme von Alia macht aus, dass sie eine Antiheldin ist, wie jeder von uns sie im Alltag kennt. Sie könnte das Mädchen von nebenan sein, das man leicht übersieht. Und doch spürt man, dass in ihr eine Kraft ist, die erst noch von ihr selbst entdeckt werden muss und die ihr von den anderen Charakteren nach und nach gezeigt wird. Trotzdem bleibt sie sich selbst treu und verbiegt sich für niemanden.
Ich mag Alia sehr als Hauptcharakter, auch wenn ich für meine nächsten Geschichte, die "Greifen Saga", die im Sommer erscheinen wird, selbstbewusstere Charaktere ins Zentrum rücke, um auch die andere Seite mal zu "erleben" :-)


Ganz lieben Dank für das Interview, Corinne! ☺

Sonntag, 15. März 2015

[R] Fürsten der Dämonen von J.K. Bloom

*3,5 Sterne*


Inhalt

Leanne war sich immer sicher, ein ganz normaler Teenager zu sein, mit einem relativ langweiligen Leben – auf keinen Fall etwas Besonderes. Doch dann lernt sie den geheimnisvollen Jonathan Paine kennen, der sie gleichermaßen fasziniert und verunsichert. Er nimmt sie mit auf eine abenteuerliche Reise in eine Welt, die jenseits ihrer Vorstellung liegt. Dort kommt Leanne einem Familiengeheimnis auf die Spur, das ihr Leben verändert: Ihre Mutter ist eine Dämonenfürstin, eine Gefährtin Luzifers, und Leanne das Kind einer Liebe, die nicht sein durfte. Leanne muss schmerzlich feststellen, dass nichts, was sie über Familie, Freunde, Himmel und Hölle zu wissen glaubte, den Tatsachen entspricht – und dass sie zwischen die Fronten eines Krieges geraten ist, der schon seit dem Anbeginn der Zeit tobt …

Fürsten der Dämonen hat sich gezogen, jedenfalls am Anfang. Es hat sich so sehr gezogen. Das erste Drittel über war ich immer wieder drauf und dran, das Buch einfach abzubrechen. Es ist kaum etwas passiert und mich hat genervt, dass jeder, selbst der Leser, mehr weiß als Leanne. Doch ich habe weitergelesen, immerhin geht es um Engel und Dämonen. Und nach den ersten 100 Seiten nahm die Geschichte Fahrt auf und wurde immer spannender, bis ich die Geschichte irgendwann gar nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Leanne selber wirkt am Anfang ziemlich gestelzt. Ich hatte kaum einer Verbindung zu ihr, auch deshalb, weil sie mir recht blöd vorkam, da sie sich nicht vorher schon ihren Teil gedacht hat. Der Leser weiß zwar auch nicht mehr als sie, aber einiges habe ich mir schon zusammengereimt bis zu dem Moment, als endlich alles erklärt wurde, wieso konnte sie das nicht auch? An Engel und Dämonen würde ich wohl auch nicht von einem auf den anderen Tag glauben, aber nach allem, was sie mitbekommen hat, hätte sie das zumindest ein bisschen mehr in Erwägung ziehen können, finde ich. Trotzdem mochte ich sie ganz gerne. Was ich an ihr besonders an ihr mochte, ist ihr Ehrgeiz. Am Anfang des Buches erfahren wir, dass sie sich zum Ziel gesetzt hat, Klassenbeste zu werden und somit eine Reise zu gewinnen, die diesem zusteht. Und dafür hat sie wirklich alles getan. Und auch später hatte sie immer ihren eigenen Kopf. Wenn ihr jemand gesagt hat, dass sie etwas tun soll, dann bestand eine ziemlich hohe Wahrscheinlichkeit, dass sie genau das Gegenteil tut, wenn sie es für richtig hält.
Zu den anderen Charakteren gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Manche mochte ich, andere nicht, nichts ungewöhnliches also.
In dem Buch wechseln Engel und Dämonen mal die Seiten: Die Dämonen sind die Guten und die Engel die Bösen. Ein paar Male ist mir das schon untergekommen, doch noch lange nicht häufig genug, um es langweilig zu machen. Wer sagt denn, dass die Engel immer die Guten sein müssen? Ich bin ein ziemlicher Engel-Fan und das war für mich ein netter und unerwarteter Aspekt, der mir gut gefallen hat.

Über die Autorin:

J.K. Bloom wurde 1995 geboren und lebt in Saarlouis, wo sie als angehende Verwaltungsfachangestellte arbeitet. In ihrer Freizeit schreibt sie mit großer Leidenschaft Romantic-Fantasy-Romane. Ihre Begeisterung für Religion und Übernatürliches zeigte sich schon in der Schule und inspirierte sie schließlich zu ihrem ersten Roman "Fürsten der Dämonen - Unsterblich". 

Fazit

Die Idee von Fürsten der Dämonen ist richtig gut, die Umsetzung eher nicht so. Doch das Buch wird immer besser, durchhalten lohnt sich also. Man merkt, dass die Autorin während des Schreibprozesses dazugelernt hat. Und kommt schon, Leute, ENGEL! Deshalb gibt es eine Empfehlung von mir, auch wenn ich recht lange gebraucht habe, um mit der Geschichte warm zu werden.

Sonntag, 8. März 2015

[R] Alia - Der magische Zirkel von C.M. Spoerri

Inhalt

Sie beherrscht keines der vier Elemente Wasser, Feuer, Luft oder Erde. Jeder in Altra kann es – sie nicht. Da sie demnach zu keiner ansehnlichen Arbeit taugt, wird sie an ihrem sechzehnten Geburtstag als Dienerin in den Magierzirkel von Lormir geschickt. Dort soll sie den Rest ihres Lebens verbringen. Einen Tag vor ihrer Abreise erfährt sie ein Geheimnis. Ein Geheimnis, das ihr Leben für immer verändern wird.

Und schon wieder habe ich ein Buch gelesen, in dem die vier Elemente eine große Rolle spielen. Und dieses Mal mochte ich es um Einiges lieber als beim letzten Mal.
Ich fange mal da an, wo auch die Geschichte anfängt: am Anfang. Ich hatte erst ein paar Seiten des Prologes gelesen und schon wusste ich, dass mir auch der Rest gefallen würde. Dieser Satz kommt auf den ersten Seiten: „Rein äußerlich war sie wahrhaft keine Schönheit. Aber für ihn war sie alles, was er sich je von einer Frau gewünscht hat.“ Mal ganz ehrlich: Wem fällt ein Buch ein, in dem das so ist? Also mir nicht. Ich war begeistert, dass ein Mann das gedacht hat. Zwar treffen wir weder ihn, noch seine Frau im späteren Verlauf wieder, dafür jedoch deren Tochter. Aber ich war schon über diese wenigen Seiten aus seiner Sicht froh.
Die Protagonistin Alia würde ich als normal bezeichnen. Ich mochte sie ganz gerne, aber das hat erst einmal etwas Zeit gebraucht. Ziemlich lange war sie für mich einfach die Protagonistin, diejenige, die die Geschichte erzählt. Aber nachdem ich Tage, Monate, sogar Jahre ihres Lebens mitverfolgt habe, hat sich Alia irgendwann ganz still und heimlich in mein Herz geschlichen. Naja, und so ging es mir auch mit so ziemlich allen anderen Figuren auch. Ich brauchte Zeit, um in die Geschichte und in die Welt zu kommen, mich an die Charaktere zu gewöhnen, doch als ich erst drin war, wollte ich sie nicht so schnell wieder verlassen.
Die Liebesgeschichte fand ich auch etwas gewöhnungsbedürftig. Gleich beim ersten Mal, als er sie sieht, ist der Elf Reyvan total fasziniert von unserer normalen Alia. Das bringt ihn dazu, dass er von einem Tag auf den anderen kein Frauenheld mehr ist und nur noch Augen für Alia hat. Liebe auf den ersten Blick! In der Öffentlichkeit wahrt er dein Schein, aber heimlich hilft er Alia nun und Alia vertraut ihm doch recht schnell, zu schnell für meinen Geschmack. Dieser Anfang der Beziehung ist meiner Meinung nach nicht so gut gelungen, aber im weiteren Verlauf stört das zum Glück nicht mehr. Alia und Reyvan mochte ich zusammen richtig gerne und ich bin froh, dass sie überhaupt zusammen kommen, aber das Aufeinandertreffen hätte ich mir anders gewünscht.
Die Geschichte an sich fand ich richtig gut, stellenweise aber auch nur ganz in Ordnung. Wieso? Nun, das erkläre ich jetzt. Die Panem-Aspekte lasse ich einfach mal außer Acht. Ja, es gab gewisse Ähnlichkeiten, gerade das Turnier, für das Alia als Teilnehmerin ausgewählt wird, erinnert an eine gewisse Reihe, in der wenige Jugendliche gequält und in gefährliche Situationen geschickt werden, alles zum Vergnügen der höhergestellten Menschen. Das ist nun mal so. Ich fand einfach, es hat sich gezogen, wenn die vier Elemente ins Spiel kamen. Ein gutes Beispiel dafür ist das Aufnahmeritual ganz am Anfang, bei dem die Kinder in die einzelnen Gilden aufgenommen werden und zu vollwertigen Mitgliedern werden. Da wird jedes Element extra angekündigt und für jedes wird einzeln beschrieben, wie die Kinder aufgenommen werden. Ich kann schon verstehen, dass man nicht einfach eines von ihnen weglassen kann. Wenn das Feuer- und das Erdritual beschrieben werden und die anderen zwei nicht, dann wäre die Neutralität dahin. Aber ich als Leserin habe mich gelangweilt, als ich vier mal fast dasselbe, nur ein wenig anders formuliert, lesen musste. Vor Allem kam das immer mal wieder vor. Bei einer Stelle? Meinetwegen. Aber ich könnte jetzt bestimmt mindestens fünf Stellen sagen, an denen mich das aufgehalten hat. Mir persönlich wäre es da lieber gewesen, die Autorin hätte das Ganze vielleicht an einem der Elemente erklärt und hätte die anderen dann nicht mehr so genau beschrieben.


Über die Autorin:

C. M. Spoerri wurde 1983 geboren und lebt in der Schweiz, in der Nähe von Zürich. Schon in ihrer Kindheit entdeckte sie ihre Liebe zum Schreiben. Sie studierte Psychologie und promovierte im Frühling 2013. Ehe sie von der Wissenschaft zur Arbeit als Psychotherapeutin wechselte, entschied sie sich, ihr früheres Hobby wieder aufzunehmen und begann im April 2013 die Fantasy-Saga "Alia" zu schreiben. Der erste Band "Alia - Der magische Zirkel“ erschien im Frühling 2014 beim Berliner Verlag AAVAA. 

Fazit

Insgesamt hat die Autorin mit Altra eine schöne Welt geschaffen, die ich mir gut vorstellen kann und mit Alia eine gute Fantasygeschichte, die zu lesen mir Spaß gemacht hat. Ich blieb immer mal wieder hängen und es hat gedauert, bis ich in der Geschichte drin war, doch letztendlich kann ich das Buch empfehlen.

Mittwoch, 4. März 2015

[NE:] Lilien und Luftschlösser von Sonja Kaiblinger

ACHTUNG, DIE INHALTSANGABE ENTHÄLT SPOILER ZUM ENDE VOM ERSTEN TEIL!!!



Genau deshalb verschiebe ich die Inhaltsangabe auch ganz ans Ende. Wer sie gerne lesen will, kann das gerne machen und wer den ersten Teil noch nicht kennt und nicht schon wissen will, wie das Buch ausgeht, der lässt es einfach. Ansonsten halte ich den Rest des Beitrags spoilerfrei.

Lilien und Luftschlösser ist der zweite der Verliebt in Serie-Reihe und erscheint am 9. März 2015, also schon nächste Woche. Der erste Teil heißt übrigend Rosen und Seifenblasen.


Rosen und Seifenblasen habe ich letztes Jahr während der Frankfurter Buchmesse gelesen und das Ende schreit geradezu nach einer Fortsetzung. Diese kommt nun endlich bald. =D

Das Buch ist im Stile von Kerstin Gier geschrieben und wer die Edelsetein-Trilogie mochte, dem könnte auch Verliebt in Serie gefallen. Da ich keine Ahnung habe, wie bekannt die Reihe ist und mein Versuch, zusammenzufassen, worum es geht, wahrscheinlich nicht so toll werden würde, füge ich einfach noch die Inhaltsangabe vom ersten Teil an.



Inhaltsangabe zum ersten Teil:

Plötzlich Serienstar: Sonja Kaiblingers neue Mädchenbuch-Trilogie voller Witz, Magie und Romantik nimmt sämtliche Soap-Klischees aufs Korn. So lustig war Seifenoper noch nie! Die 14-jährige Abby ist genervt: Ihre Schwester ist süchtig nach der kitschigen Seifenoper „Ashworth Park". Abby und ihre Freundin Morgan können sich über die Geschichten rund um die englische Adelsfamilie Ashworth nur kaputtlachen. Doch als Abby auf unerklärliche Weise selbst in der Serie landet, findet sie das Ganze nicht mehr so witzig. Tag für Tag zur selben Sendezeit beginnt sie zu flackern und findet sich kurz darauf in Ashworth Park wieder. Nun steht sie selbst im Zentrum von Intrigen, Liebschaften und Familiengeheimnissen. Und zu allem Übel verliebt sich Serienschönling Julian ausgerechnet in Abby. Das Chaos ist vorprogrammiert …

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. Der Weg zu der Inhaltsangabe von Lilien und Luftschlösser... ;-)
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. Ich denke mal, das reicht. Falls jemand zufällig hier runter gescrollt hat, dann ist er nun selber 
. schuld.
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Inhalt:

Nachdem Jasper Abby aus der Soap in die Realwelt gefolgt ist, gerät sie gewaltig in Erklärungsnot. Deborah tobt, Jasper ist ziemlich verwirrt, aber zugleich fasziniert von New York. Gerade als Abby überlegt, ob Jasper vielleicht doch ganz nett (oder sogar mehr als nett?) ist, kündigt sich auch schon der nächste Sprung in die Serie an.
Dort plant Bösewicht DeWitt eine neue Intrige. Aber wieso will er die Ashworths um jeden Preis ruinieren? Mithilfe von Tante Gladys und Hausmädchen Clarissa kommt Abby einem unglaublichen Familiengeheimnis auf die Spur.

Montag, 2. März 2015

[NE:] Looking for Hope von Colleen Hoover

Der dtv-Verlag veranstaltet gerade eine Bloggeraktion zum bald erscheinenden "Looking for Hope" von Colleen Hoover, dem zweiten Teil von "Hope Forever". Dabei geht es darum, einen Blogpost zu schreiben und in diesem den Grund zu nennen, wieso man "Looking for Hope" lesen will. Da dies eine der Neuerscheinungen dieses Jahr ist, auf die ich schon seit letztem Jahr warte, dachte ich mir: Wieso nicht? Ich versuche es. Und gleichzeitig weihe ich das neue NE ein, indem ich meine erste Neuerscheinung vorstelle. ☺


Inhalt

Auf die Vergangenheit zurückzublicken, das hat Dean Holder seit dem Tod seiner Schwester Les erfolgreich vermieden und stattdessen kräftig an seinem Image als Bad Boy gearbeitet. Bis er Sky trifft, die seine Welt von einem Moment auf den anderen aus den Angeln hebt. Denn Sky erinnert Dean an Hope, seine verschwundene Kindheitsfreundin, nach der er seit Jahren vergeblich sucht. In Skys Gegenwart brechen Gefühle auf, die Dean längst verloren glaubte doch immer mehr wird klar: Um in die Zukunft blicken zu können, muss Dean sich den Geistern seiner Vergangenheit ebenso stellen wie Sky ...

 Das Buch ercheint am 1. April 2015.


Ich weiß gar nicht, ob ihr das mitbekommen habt, aber Looking for Hope habe ich schonmal auf Englisch gelesen, direkt im Anschluss an Hope Forever. Ich glaube, ich habe das hier mal in einem Nebensatz erwähnt. Jedenfalls: Nachdem ich die letzte Seite von Hope Forever fertig gelesen habe, konnte ich es einfach nicht akzeptieren, dass die Geschichte schon vorbei ist und ich Sky und Holder wieder verlassen muss.Ich war emotional noch mitten in der Geschichte und um das Buch nicht direkt wieder von vorne anzufangen, schnappte ich mir eben Looking vor Hope, oder eher Losing Hope, wie es im Englischen heißt. Und ich kann euch sagen, Holders Sicht ist genauso toll wie Skys und das Buch erklärt Einiges, besonders was Holders Verhalten angeht.
Da ich das erste Buch auf Deutsch gelesen habe, hat sich bei mir irgendwie das Bedürfniss entwickelt, auch den zweiten Teil in der selben Sprache zu lesen. Auf Deutsch wirkt eine Geschichte nunmal teilweise ganz anders. Deshalb erhoffe ich mir, dass Looking for Hope dieselbe Atmosphäre erzeugt wie Hope Forever und mich genauso packt und in die Geschichte reinzieht. Ich möchte Sky wiedersehen, ihre Beziehung mit Holder noch einmal und doch neu erleben. Holders Gedanken in den Situationen mit Sky miterleben. Ihn nochmal besser kennenlernen. Aber am meisten möchte ich nochmal in die Welt von Sky und Holder eintauchen und die beiden wiedertreffen, wie zwei Freunde.

Außerdem finde ich es toll, dass das Cover zu dem Buch nochmal geändert wurde. So sehr ich das Cover von Hope Forever liebe, so schrecklich fand ich das hier:


Im Januar gab es dann ein Voting, in dem jeder für eines dieser drei Cover abstimmen durfte:



Und ich bin wahnsinnig froh, dass das rechte diese Abstimmung gewonnen hat. Es greift das Motiv von der englischen Ausgabe auf und passt meiner Meinung nach einfach am besten. Somit steht dem Buch eigentlich nichts mehr im Weg, ein gutes Buch zu sein. ;-)