Mittwoch, 23. Dezember 2015

Büchertrailer Wednesday #3



Der Büchertrailer Wednesday ist eine Aktion von Leni von Meine Welt voller Welten, in der es darum geht, Büchertrailer vorzustellen, egal ob einen guten oder schlechten und egal, ob man das Buch schon kennt oder nicht.

*****
 Ohne Umschweife: Der Trailer zu Digby von Stephanie Tromly.



Ich finde diesen Trailer so genial. =D Dabei sind es gar nicht so sehr die Bilder, die ich so mag, die sind hier eher im Hintergrund, sondern die Dialoge, die mehr oder weniger "kommentieren", was auf den Bildern passiert. Ich mag es, dass in diesem Trailer zur Abwechslung mal wirklich die Stimmen im Vordergrund sind und man kriegt einen ersten Eindruck von der spannenden Geschichte und dem Humor und auch die Musik passt zu dieser "Achtung, Spannung!"-Atmosphäre und klingt doch nach Spaß.



 Wie findet ihr diesen Trailer? Weckt er in euch auch die Lust, sofort dieses Buch zu lesen? =)

Montag, 21. Dezember 2015

[Tag] Nur ein Wort

 Leni von Meine Welt voller Welten hat mich mich schon vor Ewigkeiten zu diesem Tag hier getaggt, in dem ich 37 Fragen mit, na? Genau, nur einem Wort beantworten soll. Na, dann wollen wir mal... =D
***
1.) Wo ist dein Handy?
Tasche

2.) Dein Partner?
Ich

3.) Deine Haare?
rot

4.) Deine Mama?
toll

5.) Dein Papa?
auch

6.) Dein Lieblingsgegenstand?
Buch ^^

7.) Dein Traum von letzter Nacht?
vergessen

8.) Dein Lieblingsgetränk?
Tee *-*

9.) Dein Traumauto?
gelb 

10.) Der Raum, in dem du dich befindest?
Meiner

11.) Dein Ex?
Ex?

12.) Deine Angst?
Spinnen

13.) Was möchtest du in 10 Jahren sein?
lebendig

14.) Mit wem verbrachtest du den gestrigen Abend?
Freunden

15.) Was bist du nicht?
Mutter

16.) Das Letzte was du getan hast?
antworten

17.) Was trägst du?
Pyjama

18.) Dein Lieblingsbuch?
toll ♥

19.) Das letzte, was du gegessen hast?
Brot

20.) Dein Leben?
super

21.) Deine Stimmung?
gut =)

22.) Deine Freunde?
klasse =D

23.) Woran denkst du gerade?
Weihnachten

24.) Was machst du gerade?
Tippen

25.) Dein Sommer?
vorbei

26.) Was läuft in deinem TV?
nichts

27.) Wann hast du das letzte Mal gelacht?
vorhin

28.) Das letzte Mal geweint?
Kino?

29.) Schule?
Abi!

30.) Was hörst du gerade?
Stimmen

31.) Traumjob?
Physikerin

32.) Dein Computer?
funktioniert

33.) Außerhalb deines Fensters?
Straße

34.) Winter?
wo?

35.) Religion?
Ethik

36.) Urlaub?
klar

37.) Auf deinem Bett?
vieles...

***

Das waren meine 37 Worte. Hast du auch Lust, diesen coolen Tag zu machen? Dann mach ihn, ich nominiere dich! =)

Sonntag, 13. Dezember 2015

[R] The Unbecoming of Mara Dyer von Michelle Hodkin

Inhalt

After Mara survives the traumatizing accident at the old asylum, it makes sense that she has issues. She lost her best friend, her boyfriend, and her boyfriend’s sister, and as if that weren’t enough to cope with, her family moves to a new state in order to give her a fresh start. But that fresh start is quickly filled with hallucinations—or are they premonitions?—and then corpses, and the boundary between reality and nightmare is wavering. At school, there’s Noah, a devastatingly handsome charmer who seems determined to help Mara piece together what’s real, what’s imagined—and what’s very, very dangerous.

Es gibt doch solche Figuren, meistens männlich, die ihren Büchern schon voraus eilen. Genau, ich rede von den book boyfriends! Ich habe gerade gesehen, dass es bei Goodreads sogar ganze Listen zu denen gibt. ^^ Einer, der anscheinend zu den beliebtesten gehört, ist ein gewisser Noah Shaw, der in einem gewissen Buch über eine gewisse Mara Dyer vorkommt und mir schon vor Ewigkeiten über den Weg gelaufen ist.
Näher als dieses Buch werde ich mich in die Welt der Thriller vermutlich nie wagen. Aber wenn man absolut kein Thriller und Horror-Fan ist, aber mal etwas Nervenkitzel will: Mara Dyer ist dafür genau die Richtige. Die Spannung wird dadurch gehalten, dass man nie weiß, was wirklich real ist und was nur Maras Kopf entspringt. Kennt ihr das, wenn man seinen eigenen Augen nicht trauen kann? Beim Lesen ging es mir genau so. Dann gibt es noch ein dunkles Geheimnis in Maras Vergangenheit, an dass sie sich nicht erinnern kann und irgendwie geschehen um sie herum gelegentlich merkwürdige Sachen. Und jetzt stellt euch vor, ihr habt keine Ahnung, ob das wirklich alles geschieht. Der Autorin sind diese ganzen Verwicklungen und Verzweigungen in diesem Konzept so meisterhaft gut gelungen.
Einer der Funken, die meine Liebe für dieses Buch immer wieder angeheizt hat, sind die Dialoge. Sie sind sicher gar nicht so selten, wie es mir vorkommt, aber die Dialoge waren so erfrischend neu. Viele Gespräche in Büchern verlaufen schlussendlich oft ähnlich, die hier nicht. Ich hatte das Gefühl, die Autorin nimmt jedes Klischee, das ihr einfallen könnte und jeden Dialog, den man erwarten würde, und dreht es ins genaue Gegenteil um.
Mara hat zwei Brüder und ich mochte die Beziehungen zwischen den Geschwistern sehr. Die Autorin hat die Figur irgendwo zwischen „Sie lieben sich und kümmern sich um einander“ und „Sie streiten sich mal und/oder sind verschiedener Meinung“ abgesetzt und den Nagel damit auf den Kopf getroffen.
Und dann ist da natürlich noch die Liebesgeschichte. Nun, Noah trägt seinen Titel zu Recht. Und auch Mara ist eine tolle Protagonistin. Beide für sich mag ich schon sehr, aber zusammen... Es gibt Paare, die gehören einfach zusammen und die zwei sind so eines. Nachdem sie auf einander treffen, nimmt ihre Beziehung langsam an Fahrt auf und irgendwann ist man mitten drin und will gar nichts mehr anderes.

Über die Autorin:

At the age of sixteen, Michelle Hodkin lost the rights to her soul in a poker game with pirates just south of Natchez. Shortly thereafter, she joined an acting troupe and traveled the world performing feats of wonder and mischief. She has been seen on stages nationwide and earned rave reviews for her one woman performance of Titus Andronicus before writing the New York Times bestselling Mara Dyer Trilogy. The Unbecoming of Mara Dyer and its sequel, The Evolution of Mara Dyer are available now, and the third book in the trilogy, The Retribution of Mara Dyer, hits shelves on November 4th, 2014. Michelle lives with her three rescued pets and may or may not be a reliable narrator of her own life. 

Fazit

An der einen oder anderen Stelle tat das Buch zwar so, als wäre es ein Kaugummi und zog sich ein wenig, aber ansonsten ist es der Hammer, spannend, in die Irre führend, ein wenig romantisch und wunderschön. Ich liebe es!

Sonntag, 6. Dezember 2015

[R] Teslas unvorstellbar geniales und verblüffend katastrophales Vermächtnis von Neal Schusterman und Eric Elfman

Inhalt

Ein kaputter Toaster, eine uralte Kamera, eine defekte Autobatterie: Wie konnte Nick ahnen, dass es sich bei dem Schrott auf seinem Dachboden um bahnbrechende Erfindungen Nikola Teslas handelt? Leider sind die Gegenstände nicht nur genial, sondern auch gefährlich. Denn der Geheimbund der Accelerati will sie für sich – um jeden Preis!

Eigentlich habe ich noch ein paar andere Bücher in der Warteschleife, die ich zuerst rezensieren wollte. Aber was solls? Ich habe vorhin Teslas Vermächtnis beendet und muss jetzt erstmal sofort versuchen, das Buch etwas mehr ins Rampenlicht zu stellen, denn es hat lange nicht die Aufmerksamkeit, die es verdient.
Mir ist das Buch eigentlich nur durch Zufall begegnet, auf dem Fantasy Festival in Gustavsburg vor ein paar Monaten wurde ein Ausschnitt aus dem Buch vorgelesen und ich fand, es klang echt cool. Dann passierte erstmal eine ganze Weile lang nicht, bis sich mein Physikinteresse mit voller Macht zu Wort meldete und als ich dann beim nächsten Gang in die Buchhandlung das Wörtchen Tesla sah... naja, den Rest könnt ihr euch denken.
Ich kannte bisher keinen der beiden Autoren, die das Buch geschrieben haben, aber das wird sicherlich nicht so bleiben. Denn einer von ihnen, oder auch beide, hat einen so tollen Humor und ich will wissen, von welcher Seite das kommt. Es kann gerade passieren, was will, es macht trotzdem einen Riesenspaß zu lesen. Die Welt kann untergehen und ich sitze trotzdem mit einem dicken Grinsen da, dass nicht weg will. xD
Wenn man Physik nicht ganz so sehr mag wie ich (oder es hasst, wie der größte Teil der Welt), findet man trotzdem seine Freude an Teslas Erfindungen. Eine Kamera, zum Beispiel, deren Bilder einem die Zukunft zeigen. Im Grunde ist das Buch The Big Bang Theory, nur als Buch und auch für Kinder. Die Serie mögen ja auch nicht nur Nerds. ^^
Die Figuren in dem Buch sind Kinder und benehmen sich teilweise auch wirklich wie welche, aber gerade Caitlin und Nick sind klug und machen es auch älteren Lesern einfach, die Geschichte nicht zu kindisch zu finden. Ich werde das Buch zur Gegenprobe noch meiner kleinen Schwester zustecken, die genau im Alter des Zielpublikums ist, aber ich würde sagen, sie sind echt toll gemacht. Durch Petula, Theo, Vince und noch viele andere Figuren haben die zwei Autoren eine Vielzahl von verschiedenen Charakteren erschaffen. Manch einer von ihnen ist nicht der hellste, manch einer ist besonders nervig. Diese Vielfalt, diese liebevolle Art, in der sie jeder der Figuren eine eigene Persönlichkeit gegeben haben, das liebe ich.

Über die Autoren:

Eric Elfman ist Drehbuchschreiber für Film und Fernsehen, veröffentlichte aber auch schon einige Kinder- und Jugendbücher. Wenn er nicht gerade selbst an einem Manuskript sitzt, bringt er als Autorencoach auch anderen das Schreiben bei. Sein besonderes Interesse gilt übernatürlichen Erscheinungen und verrückten Rekordversuchen. Er lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in Los Angeles.

Neal Shusterman fing schon als Kind an, Bücher zu schreiben. Allerdings musste er erst noch Psychologie und Theaterwissenschaften studieren, bevor sein Talent als Autor entdeckt wurde und er sein erstes Buch veröffentlichen konnte. Heute lebt er als Drehbuchschreiber und preisgekrönter Autor von mehreren Jugendbüchern mit seiner Familie in Südkalifornien. 

Fazit

Für Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Physikinteressierte, Physikhasser, ich finde, jeder kann und sollte dieses Buch lesen! Durch die tolle und spannende Idee und den humorvollen Schreibstil macht das Lesen eine ganze Menge Spaß.

Blogger Wichteln - Das Auspacken!



Heute ist es endlich soweit. Unser erstes Bloggerwichteln geht in die Auspackrunde. Sieben Wichtel haben sich gefunden, die mit Liebe ihre Nikolauspäckchen geschnürt haben. Darin befindet sich ein Wunschbuch des Beschenkten, eine kleine Überraschung und ein versteckter Hinweis auf den Verpackungswichtel.

Dieses Paket da stand die letzten paar Wochen hier herum und hat mich ganz wahnsinnig gemacht, weil ich es noch nicht öffnen durfte:


 Ich habe es wirklich in Erwägung gezogen, es direkt um Mitternacht schon auf zu machen, aber irgendwo hatte sich wohl doch noch ein klitzekleiner Rest Geduld versteckt. ^^ Als ich das Paket ausgepackt hatte, habe ich das da gesehen:



Und als ich das alles ausgepackt habe, sah es so aus:


Danke, liebe Wichtelmama, ich freue mich riesig über das Geschenk! Das Buch hatte ich auf Englisch schon ewig auf meiner Liste, bis ich irgendwann kapiert habe, dass das die deutsche Übersetzung davon ist. xD Und Schoko liebe ich in allen möglichen Varianten und werde die Küsschen mit meinen Schwestern teilen. =)

Was würdet ihr sagen, wer ist meine Wichtelmama? Ich weiß es ja leider schon, da der Absender drauf steht, aber ich habe direkt mal nachgeschaut und der Hinweis ist echt gut.

Schaut auch bei den anderen Teilnehmern vorbei, um zu sehen, was in ihren Geschenken war.

Leni von Meine Welt voller Welten

Christine von Unsere zauberhaften Bücherwelten

Sarah von Bücher sind Freunde

Tina von Reading a little dream

Tanja von Weinlachgummis Naschtüte

Tanja von Der Duft von Büchern und Kaffee


Dienstag, 1. Dezember 2015

Monatsrückblick November

Sicher, dass der November schon vorbei ist? Ich bin es nämlich nicht. Ich habe diesen Monat halb so viel gelesen wie sonst  und die Hälfte von dem, was ich eigentlich noch vorhatte, nicht geschafft und deshalb habe ich dieses Gefühl, dass der November eigentlich noch gar nicht vorbei sein KANN. Die Grauen Männer haben mir die Zeit geklaut!

Immerhin ist es dadurch einfach, das Monatshighlight zu küren: Winter. =) Habe ich schon mal erwähnt, dass ich diese Reihe liebe? Winter ist der epische Abschluss, auf den ich gehofft habe und auch wenn ich traurig bin, dass die Geschichte der Charaktere nun fertig erzählt ist, liebe ich sie durch diesen letzten Band gerade wieder heiß und innig. ♥

Irgendwann für immer von Katja Millay wäre mein Monatsfavorit gewesen, wenn Winter nicht erschienen wäre. Dieses Buch ging mir aus verschiedenen, teilweise ziemlich persönlichen Gründen sehr nahe. 






Das habe ich im November gelesen:

Halbschatten von Uwe Timm (2,5/5)
Winter von Marissa Meyer (5/5)
(Hörbuch) Das Haus des Hades von Rick Riordan (4/5)
Meyruka. Die goldene Kriegerin von Johanna Danninger (3,5/5) *Meine Rezension*
Irgendwann für immer von Katja Millay (4/5)
Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt von Nicola Yoon (3/5)
Das Juwel von Amy Ewing (2/5) *Meine Rezension*
(Hörbuch) Klar ist es Liebe von Sandy Hall (3,5/5)

Durchschnitt: 3,4 Sterne




Halbschatten
Winter
Das Haus des Hades
Meyruka. Die goldene Kriegerin
Irgendwann für immer
Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt
Das Juwel - Die Gabe



Klar ist es Liebe

















Heute machen wir es mal ein wenig anders. Ich habe seit letztem Monat den Gedanken hin und her geschoben, die Cover von allen gelesenen Büchern einzubauen, nicht nur die von meinen Highlights. So seht ihr auch, wie ich immer versuche, die Farbe des Buches in der Liste in etwa mit dem Cover abzugleichen. ;-)

Also, Halbschatten war eine Schullektüre und ich denke, es wären erstmal mindestens 100 Jahre vergangen und die nächste Eiszeit wäre angebrochen, bevor ich es freiwillig gelesen hätte. Irgendwann für immer habe ich ganz spontan dazwischen geschoben, nachdem ich das Buch in der Buchhandlung gesehen habe. Was ich dann aber auch unterbrochen habe, als Winter kam. Im Ernst, da habe ich erstmal alles stehen und liegen lassen. =D Die anderen drei Bücher habe ich in Leserunden gelesen, weil es viel motivierender ist, wenn jemand mit dir mitliest. Das war eigentlich auch einer der wenigen Gründe, wieso ich mich doch noch an Das Juwel gewagt habe. ^^ Total niedlich fand ich übrigens auch Klar ist es Liebe. Es war ungewöhnlich und über die Sicht der Parkbank werde ich nie wieder hinweg kommen. xD


Sonntag, 29. November 2015

[R] Das Juwel von Amy Ewing

Inhalt

Violet Lasting ist etwas Besonderes. Sie kann durch bloße Vorstellungskraft Dinge verändern und wachsen lassen. Deshalb wird sie auserwählt, ein Leben im Juwel zu führen. Sie entkommt bitterer Armut und wird auf einer großen Auktion an die Herzogin vom See verkauft, um bei ihr zu wohnen. Eine faszinierende, prunkvolle Welt erwartet sie. Doch das neue Leben fordert ein großes Opfer von ihr: gegen ihren Willen und unter Einsatz all ihrer Kraft soll sie der Herzogin ein Kind schenken. Wie soll Violet in dieser Welt voller Gefahren und Palastintrigen bestehen? Als sie sich verliebt, setzt sie nicht nur ihre eigene Freiheit aufs Spiel.

Ich bin an dieses Buch mit der Erwartung herangegangen, dass ich es vermutlich nicht mögen würde. Der eine Grund ist, dass ich irgendwie nur die schlechten Rezensionen mitbekommen habe. Es gibt bestimmt auch Leute, die das Juwel mochten, aber das ist an mir vorbei gegangen. Grund Nummer zwei ist, dass das Buch bei mir in der selben Sparte gelandet ist – groß-gehypte Jugendfantasy – wie Die rote Königin oder Elias & Laia, die ich beide gehasst habe. Das war die Ausgangssituation. Dann habe ich angefangen zu lesen und war überrascht, wie gut ich es fand.
Das hielt etwa die Hälfte des Buches lang an. Bis die Katastrophe passierte: Violets Love interest tritt auf den Plan! Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sagen würde, aber die Liebesgeschichte hat alles kaputt gemacht.
Ich mochte die Idee mit der Leihmutterschaft und den Auspizien, besondere Kräfte, die die sogenannten Surrogate habe. Das ist doch mal ein Thema, das in Jugendbüchern nicht so häufig auftaucht. Und auch als jemand, der Biologie aus tiefstem Herzen hasst, fand ich den genetischen Aspekt echt interessant. Die Herzogin verlangt von Violet ein Baby, das bitte diese und jene Eigenschaften haben soll. Wieso nicht? Durch die Genforschung ist das irgendwann ja sogar möglich. Mir hat gefallen, wie die Autorin das verpackt hat. Einen kräftigen Schuss Fantasy dazu, dadurch ist das Wissenschaftliche nicht so allgegenwärtig, auch wenn es in meinem Hinterkopf doch ständig auf und ab lief und sich bemerkbar machte. Tja, Bio-Hasserin, da ist nichts zu machen.
Violet als Protagonistin, hm, zu ihr kann ich kaum etwas sagen. Das einzig ungewöhnliche an ihr ist ihre Augenfarbe, alles andere ist wie ein Mix aus all den unscheinbaren Protagonistinnen aus anderen Büchern. Sie ist mir nicht besonders im Gedächtnis geblieben. Violet beißt die Zähne zusammen und tut was man ihr sagt, ohne irgendetwas zu hinterfragen oder auch nur zu versuchen, sich zu wehren. Jaaa, bei der Beschreibung kommen mir locker ein Dutzend Protagonistinnen in den Sinn und Violet ist definitiv nicht sehr weit vorne mit dabei. Aber wirklich, wieso versucht sie noch nicht mal zu fliehen oder Kontakt mit irgendwem aufzunehmen? Ich habe die ganze Zeit auf das große, spektakuläre Etwas gewartet, weil Violet doch etwas Besonderes ist und sich also bestimmt nicht wie ein Sklave behandeln lässt, aber nee, Fehlanzeige. Jetzt wird sie mir nachträglich noch unsympathischer. xD
Ach, Ash, ich wünschte, du wärst nie aufgetaucht. Es liegt nicht daran, dass ich ihn nicht mag (aber fürs Protokoll: Ich mag ihn nicht!), sondern daran, dass die Liebesgeschichte total mies gemacht ist und sein Auftauchen einfach der Startschuss war. Ich meine, da war nichts zwischen Violet und Ash. Ihre Schicksale sind sich ähnlich, aber mehr war da nicht. Ich hatte das Gefühl, Violet wäre das erste Mal einem gutaussehenden Typen in ihrem Alter begegnet, der zufällig eines ihrer Interessen mit ihr teilt und hätte sich da ziemlich reingesteigert. Richtig blöd wird es aber erst, weil die zweite Hälfte des Buches fast nur von dieser (nicht wirklich vorhandenen) Beziehung handelt. Tja, da bin ich raus. Ich finde es echt schade, ich denke, wäre die Geschichte auf Kurs geblieben, dann hätte ich das Buch vermutlich echt gemocht.

Über die Autorin:

Amy Ewing ist in einer Kleinstadt in der Nähe von Boston aufgewachsen und hat in New York Kreatives Schreiben studiert. Die Autorin wohnt im New Yorker Stadtteil Harlem und verbringt ihre Zeit mit Schreiben, Käse essen und gelegentlichem Schauen von »Vampire Diaries«-Folgen. 

Fazit

Mein Wort für dieses Buch ist „überraschend“. Am Anfang positiv, in der Mitte negativ und generell, da ich vorher keine Ahnung hatte, um was es geht und eher etwas in Richtung Selection erwartet habe.

Montag, 23. November 2015

[R] Meyruka. Die goldene Kriegerin von Johanna Danninger

*3,5 Sterne*

Inhalt

Vor drei Jahren besetzten die technologisch überlegenen Kytharer die Erde und verdrängten die minderwertige Menschheit rücksichtslos von ihrem Platz. Sie machten sich den gesamten Planeten zu eigen und alles, was darauf lebte. Doch im Verborgenen regt sich bereits der Widerstand. Die 19-jährige Meyruka wurde ihr ganzes Leben auf die drohende Invasion der Kytharer vorbereitet. Als Anführerin der geheimen Organisation Rebell City verfolgt sie nur ein Ziel: die Erde zurückzuerobern. Aber auf eines ist Meyruka nicht vorbereitet: die Begegnung mit Captain Syn Leroi, dem kytharischen Offizier mit den bernsteinfarbenen Augen…

Nehmen wir einen Mixer. Los, holt ihn aus der Küche! Tun wir die Protagonistin von Throne of Glass rein. Ja? Gut. Als nächstes die Liebesgeschichte von Legend. Danach das Setting von Die 5. Welle, ein paar Element aus Seelen, jede Menge Action und noch ein paar Becher Geheimzutat. Haben wir das? Dann mixen wir mal zusammen und heraus kommt: Meyruka.
Im Grunde ist die Geschichte nicht neu, aber wie die Autorin die Sache mit den Aliens aufgewickelt hat, hat mir gut gefallen. Ich mag die Idee der Kytharer und ich mag die ganzen Erklärungen, die sich dahinter verbergen, fast schon noch mehr. Okay, streichen wir das fast. Die Kytharer selbst sind ausgedacht, aber ihre Geschichte, ihre Motive, ihre Verbindung zu den Menschen, sind schlüssig und logisch.
Zu den Charakteren habe ich eine... äh... sagen wir mal, nicht so einfache Beziehung. Mey erinnert sehr an Calaena aus den Throne of Glass-Büchern. Eine starke, selbstbewusste Anführerin. Aber dann war sie mir stellenweise aber auch wieder zu stereotypisch aufgebaut. Natürlich wunderschön und von Allen geliebt, sie ist etwas Besonderes. Es war nicht durchgehend, gerade am Anfang mochte ich Meyruka total, aber im Laufe der Geschichte bekam sie immer mal wieder Züge, die mich genervt die Augen verdrehen ließen. Syn hingegen ist ein Kytharer. Wenn ihr euren Blick ein paar Zeilen nach oben richtet, seht ihr, dass ich die Kytharer mochte. Pluspunkt Nummer eins. Er ist ein Charakter, der als Krieger gezüchtet wurde und dementsprechend einiges über die kytharische Waffen und Schiffe weiß – aber keine Ahnung hat, was eine Dramaqueen ist. Er ist ein wenig naiv, wodurch er in der einen oder anderen witzigen Situationen landet und keine Ahnung hat, wieso alle um ihn herum lachen. Er ist auch total lieb und loyal und jemand, den man gern hat. Habe ich auch schon erwähnt, dass er das ganze coole Kytharer-Wissen hat? ;-)
Vieles „Geheimnisse“ waren ziemlich vorhersehbar. Fasst das auf, wie ihr wollt, aber es gibt den Unterschied zwischen gespannt an den Seiten kleben, weil man es wissen will und diesem „Jaaa, das habe ich mir schon gedacht“, bei dem das an-den-Seiten-Kleben ausbleibt. Besonders in der Mitte entstanden auch dadurch die eine oder andere Flaute, in der ich sehnsüchtig auf die nächste Action-Szene gewartet habe.
Deshalb habe ich keine Ahnung, welche Bewertung das Buch von mir verdient. 3 Sterne? 4? Ich denke, ich klicke gleich einfach spontan auf eine davon. Denn ich mochte das Buch gerne, aber es hatte auch Schwächen, die mich zum Teil auch mal stärker gestört haben.

Über die Autorin:

Johanna Danninger, geboren 1985, lebt als Krankenschwester mit ihrem Mann, einem Hund und zwei Katzen umringt von Wiesen und Feldern im schönen Niederbayern. Schon als Kind dachte sie sich in ihre eigenen Geschichten hinein. Seit sie 2013 den Schritt in das Autorenleben wagte, kann sie sich ein Leben ohne Tastatur und Textprogramm gar nicht mehr vorstellen. Und in ihrem Kopf schwirren noch zahlreiche weitere Ideen, die nur darauf warten endlich aufgeschrieben zu werden! 

Fazit

Super Idee, die an eine Mischung einzelner Aspekte aus vielen anderen Büchern erinnert, aber doch auch irgendwie neu und Schwächen aufweist. Besonders die Action gut gefallen und die Alien-Art mit all ihren Erklärungen, aber völlig überzeugt bin ich nicht.

Mittwoch, 18. November 2015

Büchertrailer Wednesday #2




Der Büchertrailer Wednesday ist eine Aktion von Leni von Meine Welt voller Welten, in der es darum geht, Büchertrailer vorzustellen, egal ob einen guten oder schlechten und egal, ob man das Buch schon kennt oder nicht.

*****

 Noch, NOCH ist Mittwoch. Ihr habt ja alle gar keine Ahnung, wie überglücklich ich bin, dass ich endlich mal wieder die Zeit habe und auch noch an die Aktion gedacht habe. xD
Für heute habe ich mir den Trailer von der Dämonenfängerin von Jana Oliver rausgesucht.


Der Trailer hat praktisch gar nichts mit dem Buch zu tun, nur die erste Szene des Buches erinnert entfernt an ihn. Aber ganz ehrlich, wer von euch ist gegen diesen Anblick immun? BÜCHER! *-* Die Stimme des Sprechers mag ich persönlich nicht so gerne, aber der Dämon am Ende ist doch ein ganz niedliches Exemplar. Würde er nicht ein tolles Haustier abgeben, wenn er keine Bücher schmeißen würde? ^^ Mir gefällt der Trailer unabhängig von dem Buch jedenfalls gut, aber als Büchertrailer taugt er nicht viel, finde ich.



Und, wie findet ihr ihn? Kennt ihr das Buch? Wenn ja, findet ihr den Trailer auch so unpassend wie ich? =)


Sonntag, 8. November 2015

[R] Der Marsianer von Andy Weir

Inhalt

Der Astronaut Mark Watney war auf dem besten Weg, eine lebende Legende zu werden, schließlich war er der erste Mensch in der Geschichte der Raumfahrt, der je den Mars betreten hat. Nun, sechs Tage später, ist Mark auf dem besten Weg, der erste Mensch zu werden, der auf dem Mars sterben wird: Bei einer Expedition auf dem Roten Planeten gerät er in einen Sandsturm, und als er aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Ausrüstung. Ohne Nahrung. Und ohne Crew, denn die ist bereits auf dem Weg zurück zur Erde. Es ist der Beginn eines spektakulären Überlebenskampfes ...

Es gibt doch diese immer wiederkehrenden Fragen wie: Welche drei/fünf/... Gegenstände würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen? Welche Person? Irgendwie wandern meine Gedanken immer wieder dahin, wenn ich an Mark Watney denke. Wer es schafft, auf dem Mars zu überleben, für den ist so eine einsame Insel doch ein Klacks. Watney, du kommst mit, sollte das jemals eintreffen und ich auf dieser Insel landen!
Da der Film vor einem Monat ins Kino kam, tauchte der Marsianer in letzter überall auf, jeder hat es gelesen und geliebt und in den Buchhandlungen springt es auch ständig ins Auge. Und das ist die Geschichte, wie das Buch auf meinem Schirm landete.
Ich liebe das Buch, den Protagonisten, das ganze Konzept, einfach alles am Marsianer. Watney ist ein Genie, schlicht und einfach. Ich liebe es, dass er keine Ahnung hat, wie es weitergeht und immer nur Schritt für Schritt plant, während er ihn schon macht. Wie er Physik, Chemie, Botanik und jede Menge Improvisation nimmt, sie einmal kräftig durchschüttelt und es so schafft, sein scheinbar unabwendbares Schicksal immer wieder vor sich her zu schieben UND bei der ganzen Ausweglosigkeit trotzdem nicht seinen Humor verliert.
In anderen Rezensionen habe ich gelesen, dass diese Stellen mit Physik, Chemie und Co. sich für sie etwas zogen. Nun, das fand ich nicht. Ich mag Physik und von Chemie verstehe ich auch ein wenig und ich fand es viel mehr spannend zu sehen: Verstehe ich das? Kann ich nachvollziehen, was er da macht oder gerade vorhat? Ich denke, wenn man da ein bisschen Verständnis für hat, dann geht das schon, und wenn nicht, dann sind das ein paar Szenen, die man nicht versteht, man versteht die Geschichte trotzdem.
Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass es schon länger her ist, seit ich mit einem Charakter so sehr mitgefiebert habe. Oh man, da kommt das Gefühl wieder auf. Man weiß nie, ob etwas schief läuft oder nicht, ALLES kann schiefgehen, jederzeit und das ist es, was mich immer wieder fesselte und das Gefühl einpflanzte, dass ich so schnell wie möglich weiterlesen muss, sobald es wieder etwas lockerer ließ.
Einer DER Vorteile des Buches ist, dass die Geschichte so neu und unverbraucht ist und es ganz ohne die typischen Elemente schafft, den Leser zu überzeugen. Kampf gegen das Böse? Nö. Großes Liebesdrama? Fehlanzeige. Trotzdem ist es alles andere als langweilig.
Die Geschichte wird überwiegend durch Watneys Logbucheinträge erzählt mit Unterbrechungen durch Szenen aus der Sicht der NASA. Man kriegt von beiden Seiten mit, wie die Rettungsmission angetrieben wird und dadurch wird es gleich nochmal spannender. Ein Beispiel, dass mir besonders im Gedächtnis geblieben ist: Wenn eine Rakete einen erfolgreichen Start hatte, dann ist die ganze Crew in Jubel ausgebrochen. Sowas wirkt extrem ansteckend, wenn man sowieso schon mitfiebert.


Über den Autor:

Bereits im zarten Alter von fünfzehn war Andy Weir als Programmierer für diverse Computerfirmen tätig und arbeitet inzwischen als Softwareentwickler. In seiner Freizeit interessiert er sich für Physik, Mechanik und die Geschichte der bemannten Raumfahrt – und natürlich für das Schreiben. Mit seinem Debütroman Der Marsianer wird er als die Science-Fiction-Entdeckung des Jahres gefeiert. 

Fazit

Der Marsianer ist der Hammer! Witzig-sarkastisch, klug, fesselnd, das Buch hat alles, was ich von einem guten Buch erwarte, außer vielleicht noch einer Liebesgeschichte, die ich hier aber gar nicht vermisst habe.

Dienstag, 3. November 2015

Rückblick Oktober

Ich habe doch erzählt, dass ich diesen Monat beim NaNoWriMo mitmache? Ich glaube, dass war bei einer Frage von einem Tag. Jedenfalls jetzt ganz offiziell: Ich schreibe diesen Monat beim NaNoWriMo mit, deshalb wird es im November wohl auch etwas ruhiger hier werden.Nun gibt es aber erstmal wieder meine Bücher des letzten Monats. =)

Am liebsten mochte ich mit Abstand den Marsianer. ♥ Ich werde zu dem Buch noch eine Rezension schreiben, da kriegt ihr mein ganzes Schwärmen und die Begeisterung noch ab. =D Im Moment belasse ich es dabei, dass Mark Watney genial ist und ich das Buch liebe.

Ein weiteres Buch, dass ich wegen seines tollen Schreibstils sehr mochte, ist The Dream Thieves, der 2. Teil der Raven Boys-Reihe.

“Silence was never a wrong answer.”  

“So what you're saying is you can't explain it."
"I did explain it."
"No, you used nouns and verbs together in a pleasing but illogical format.” 


“If you never saw the stars, candles were enough.”  

Ich könnte hier noch bestimmt eine Menge weiterer Zitate raussuchen, diese hier sind einige von denen, die ich mir bei Goodreads gespeichert habe. Wer die Reihe noch nicht kennt, dem kann ich sie nur empfehlen, auf deutsch heißt der erste Teil Wen der Rabe ruft. Die Bücher werden vielleicht nicht jedem gefallen, aber für mich ist die Reihe etwas ganz Besonderes. ♥



Und das habe ich im Oktober alles gelesen:


The Dream Thieves von Maggie Stiefvater (4/5)
Von der Nach verzaubert von Amy Plum (2/5) *Meine Rezension*
(Hörbuch) Liebe ist was für Idioten. Wie mich. von Sabine Schoder (4/5)
Silber. Das dritte Buch der Träume von Kerstin Gier (3/5)
Solange wir lügen von E. Lockhart (3/5) *Meine Rezension*
Die Geschichtenerzählerin 2 - Die Schatten von Stella Jante (3/5) *Meine Rezension*
Teamwechseln von Anna Katmore (4/5) *Meine Rezension*
Die Unwahrscheinlichkeit des Glücks von Cynthia Hand (3/5) *Meine Rezension*
The 100 von Kass Morgan (3,5/5)
Der Marsianer von Andy Weir (5/5) Meine Rezension folgt...

Red Dust von Gillian Slovo (2/5)
(Hörbuch) Die Seiten der Welt 2 - Nachtland von Kai Meyer (2/5)

Durchschnitt: 3,2

Es häuft sich ziemlich um die 3 Sterne herum. ^^ In diesem Monat war jedes Buch entweder echt gut, oder enttäuschend. Die Schullektüre, Red Dust, beachten wir dabei nicht weiter. Ich denke, am meisten hat mich Silber 3 enttäuscht. Ich meine, es ist der 3. Teil der Trilogie, das große Finale, aber es war total unspektakulär. Zumindest weiß ich jetzt, wer Secrecy ist, das war eigentlich mein Hauptantrieb, weiterzulesen. Aber ich habe Spekulationen und Theorien um sie gelesen, die waren echt hammermäßig, die Autorin hätte wirklich Einiges aus dem Buch heraushauen können, stattdessen hat sie sich still und heimlich aus der Affäre gezogen.
Liebe ist was für Idioten. Wie mich. hingegen hat mich positiv überrascht. Mich hatten weder der Titel, noch das Cover oder der Klappentext wirklich angesprochen, aber als ich das Hörbuch in der Bücherei sah, dachte ich mir: "Wieso nicht?" Und dieser Sarkasmus! Diese Sprache! Eigentlich könnte es auch zu den Monatshighlights oben, aber die anderen zwei fand ich dann doch besser.

Außerdem habe ich im Oktober beim Mädelsabend von Leni und Tanja mitgemacht und war auf der Buchmesse und habe jede Menge Tags gemacht. Soweit das Wort zum Dienstag.

Freitag, 30. Oktober 2015

[Tag] Liebster Award - die dritte =D



*Sonnenbrille hochschieb* Leute, ich liebe euch. =D Ich wurde jetzt schon zum dritten Mal für den Liebsten Award nominiert (hat eigentlich irgendjemand schon festgelegt, wie oft man da mitmachen kann?), dieses Mal war es Tanja von Reading Parrot. Inzwischen auch nochmal von Tiana von Tianas Bücherfeder. Deine Fragen werde ich natürlich auch noch beantworten. ;-) Will noch jemand? ^^

 Hier könnt ihr Teil 1 und Teil 2 nachlesen, wenn ihr Lust habt.



1. „Das perfekte Dinner“ – Du und vier fiktionale Figuren: Wer sind die Vier, mit denen du gerne eine Woche lang zu Abend essen würdest? 

Am besten wahrscheinlich jemand, der kochen kann, oder? Und jemanden, mit dem ich nicht schon Ewigkeiten im Bunker verbringe. Hm, Cam aus Wait for You, dann ist für den Nachtisch auf jeden Fall schon mal gesorgt. =P Caleana aus Throne of Glass, damit die Männer am Tisch nicht die Überhand gewinnen. Mark Watney aus dem Marsianer. Punkt. Dafür brauche ich keinen Grund. Und Harry Potter, damit er mal die Woche, die er mit uns isst, eine Auszeit bekommt. Sonst kriegt er doch nie eine. ^^


2. Bald ist Halloween. Spielt das für dich eine Rolle oder lebst du in einem komplett halloweenfreien Umfeld?

Es gibt sowas wie Halloweenpartys, oder? Die kenne ich nur aus der Ferne, sowas wie lang verschollene Legende
Halloween, Grusel und all das Zeug, damit kann ich nichts anfangen. Deshalb bin ich jedes Jahr wieder froh, wenn Halloween wieder vorbei ist.

3. Du gewinnst 30 Mio. €uro im Lotto: Was würdest du auf jeden Fall und als Allererstes kaufen?

Spontan mein erster Gedanke: Das Buch, dass in dem Moment ganz oben auf dem Wunschzettel steht. ^^ Oder irgendwelchen Kleinkram. Im Gegensatz zu meinem Bruder brauche ich eigentlich nichts, für das man so viel Geld benötigen würde.

4. November = NaNoWriMo: Auch für dich?

Witzig, ich habe schon überlegt, dazu noch einen Extrabeitrag zu schreiben. ^^ Ja, ich bin dieses Jahr dabei. Falls ihr Lust habt, schaut doch mal vorbei, den Anfang von der Geschichte, die ich da weiterschreiben will, habe ich dort schon hochgeladen: *klick* 
Eure schriftlichen Einladungen müssten auch bald kommen, sie liegen direkt neben den Hogwarts-Briefen. ;-)

5. „Das ist Kult!“ <- worüber könntest du reden, wenn du das sagst?

Über Einiges. Doctor Who oder Harry Potter, zum Beispiel. Oder Weihnachtsieder, was meine Geschwister im Moment wieder zu spüren bekommen. xD

6. Warum heisst dein Blog wie er eben heisst?

Yay, ich kann mich selbst zitieren. ^^ "Der Name Eclipses Bücherregal leitet sich davon ab, dass ich bei den meisten Seiten als eclipse888 unterwegs bin. Wegen fehlender Kreativität wurde daraus dann mein Bücherregal. =)" (von meiner Über mich-Seite)


7. Bist du eher Stadtmensch oder doch mehr Landei?

Ich würde sagen, ich bin irgendwo dazwischen, bisher habe ich immer in kleineren Städten gewohnt, die zwar nicht mehr als Land zählen, aber auch noch keine Stadt sind. Stadt-Land-Fluss-Mensch.

8. Der schönste/beeindruckendste/inspirierendste… Ort, an dem du bisher je gewesen bist? 

Hm, schwer. Ich denke mal London, einfach weil ich die Stadt durch viele Bücher und Serien, die dort spielen, schon vorher geliebt habe. Ich habe zwar lange nicht alles gesehen, was ich sehen wollte, aber für mich war es etwas ganz Besonderes. ♥


9. Jemand Fremdes soll dich kurz lediglich aufgrund des momentanen Inhalts deines Kühlschranks beschreiben: Wie würde er dich aufgrund dessen, was drin ist, wahrscheinlich einschätzen? 

Wahrscheinlich würde er mich für jemanden halten, der vorsorgt. Im Moment haben wir wieder den Monat mit drei Geburtstagen kurz hintereinander, da ist der Kühlschrank ziemlich voll.



10. Was sollte unbedingt und möglichst bald mal erfunden werden? 

Im Ernst? Ich habe eine ganze Liste. =D Ganz oben steht der Beamer, damit ich meinem Vater und und meinem Bruder beweisen kann, dass es die DOCH irgendwann geben wird.


11. Was war das schrecklichste Buch, welches du je gelesen hast, und warum fandest du es eigentlich so schrecklich? (Waren die Figuren so dämlich, war ein Thriller so blutrünstig dargestellt, war es ein auf unfassbaren Tatsachen beruhendes Sachbuch…?

Wieso fragst du auch sowas? Ich werde nicht nochmal davon anfangen, sonst kann ich keine Garantie dafür geben, dass dieser Post noch friedlich bleibt. Das Parfum ist mit Abstand das schlimmste Buch, dass ich je gelesen und auch beendet habe. So schlimm, dass es die zweifelhafte Ehre hatte, mein erstes Hades-Buch zu sein (da könnt ihr übrigens auch das Warum nachlesen).


Seit meinen ersten zwei Nominierungen gibt es anscheinen eine Erweiterung, deshalb kommen jetzt noch:

11. Fakten über mich


1. Ich hasse Biologie, habe es schon immer gehasst und freue mich noch nach einem Jahr jedes Mal sehr darüber, dass ich es endich abwählen konnte.

2. Meine Eltern haben beide Mathe studiert und diese Gene haben sie anscheinend allen ihren Kindern weitervererbt.

3. Inzwischen will ich nach dem Abi Physik studieren, aber vor etwas über einem Jahr hätte ich es fast abgewählt. Meine Mutter und Oma haben es mir ausgeredet mit der Begründung, Physik brauche man im Leben doch viel mehr als Chemie (das stattdessen abgewählt wurde ^^).

4. In der 6. Klasse sollte ich über die Ferien ein englisches Buch lesen. Ich hatte mich für Eragon entschieden, das ich vorher auch schon auf Deutsch gelesen hatte. Das ist das erste Buch, von dem ich jemals behauptet habe, es gelesen zu haben, es in Wahrheit aber nie beendet habe. Das andere war ein Buch, dass wir im Englisch-Unterricht gelesen haben und zufälligerweise war das sogar bei der selben Lehrerin. xD

5. In der 5./6. Klasse hatte ich den Ruf weg, dass ich alles weiß. Im Ernst, jeder aus meiner Klasse kam zu mir. xD Irgendwann hatte ich so oft "Ich weiß es nicht" gesagt, dass es wieder nachließ, aber manch einer kommt heute noch mit seinen Fragen zu mir.

6. Meine Lieblingsfarbe ist Gelb, aber kein helles Gelb, bei dem man das Gefühl hat, dass es sich gleich auflöst, sondern das dunkle, saftige Gelb einer Zitrone.

7. Wenn ich auf Blogs Kommentare schreibe, lasse ich meistens die Begrüßung am Anfang, oft auch den Abschluss weg. In Echt beginne ich einen Kommentar schließlich auch nicht mit "Hallo" und beende ihn auch nicht mit lieben Grüßen. ;-)

8. Ich habe drei jüngere Geschwister, einen Bruder und zwei Schwestern. Mehr traue ich mich gar nicht, über sie zu sagen. xD

9. Ich bin Vegetarierin. Zuerst wurde ich von klein auf schon so erzogen, meine Eltern sind nämlich auch welche, mein Vater sogar Veganer, inzwischen esse ich aber auch aus Überzeugung kein Fleich. =)

10. Ich liebe die Musik von Taylor Swift, OneRepublic und A Great Big World. ♥ Ansonsten mag ich meistens nur einzelne Lieder von Künstlern.

11. Ich... Ich komme aus Russland. Das ist mein 11. Fakt! Ich wurde in Moskau geboren. =)


 
Okay, man merkt, dass mir zum Ende hin die Ideen ausgegangen sind. xD Ich finde Tanjas Fragen echt toll, deshalb gebe ich die an jeden weiter, der Lust hat, den Tag (nochmal) zu machen. Ich habe nämlich das Gefühl, jeder, den ich kenne, war schon dran.

Donnerstag, 29. Oktober 2015

[R] Die Unwahrscheinlichkeit des Glücks von Cynthia Hand

Inhalt

Das letzte Mal, dass Lexie glücklich war, war davor. Als sie einen wunderbaren Freund hatte, den Traum, Mathematik zu studieren, und einen Bruder. Tyler. Nun ist sie für die anderen nicht mehr das Zahlengenie, sondern nur noch das Mädchen, dessen Bruder sich umgebracht hat. Um mit der Trauer fertigzuwerden, beginnt Lexie, ihre Gefühle aufzuschreiben. Doch leider ist das Leben keine Gleichung, sonst könnte sie die quälende Ungewissheit auflösen: Tyler hat ihr vor seinem Tod eine SMS geschickt, die sie nicht beachtet hat. Hätte sie alles ändern können? Der Gedanke verfolgt Lex wie ein Schatten. Bis sie erfährt, was es braucht, um ihr Glück wahrscheinlicher zu machen.

Ich gebe es offen und ehrlich zu: Das Cover hat mich magisch angezogen! Meine beiden Lks treffen auf einander, wie oft kommt das schon vor? =D Ich liebe diesen mathematischen Touch, in dem der Titel abgebildet ist. Und genauso gerne mochte ich, dass Lexie ein Charakter ist, der Mathe liebt. Irgendwann kommt es einem eben zu den Ohren raus, wenn ständig alle Figuren betonen, wie schlecht sie doch in Mathe sind und/oder wie sehr sie Mathe hassen, wenn man zu der Minderheit gehört, der es anders geht.
Müsste ich das Buch aber in einem Wort beschreiben, dann wäre es wohl „deprimierend“. Oder vielleicht auch „hoffnungslos“. Das muss nicht unbedingt schlecht sein, aber als ich das Buch gelesen habe, war ich nicht in wirklich in der Stimmung für etwas Hoffnungsloses oder Deprimierendes. Ich denke, ich bin durch das Cover und den Klappentext einfach mir ganz falschen Erwartungen rangegangen. Da ich auch schon viele Bücher mit ähnlichen Titeln gelesen habe, habe ich zumindest auf ein bisschen Freundschaft, Liebe, IRGENDWAS, abgesehen von dem Selbstmord des Bruders, gehofft. Aber genau darum geht es. NUR. Lexies Bruder Ty hat sich umgebracht und nun hat sie mit den Folgen und ihren Schuldgefühlen zu kämpfen.
Die ganze Trauer-und-Trauerbewältigungs-Thematik fand ich abgesehen davon aber echt gut. Cynthia Hand hat beim Schreiben aus ihren eigenen Erfahrungen geschöpft und das merkt man der Geschichte auf jeden Fall an. Ich denke, wenn man nicht selbst einen solchen Verlust erlitten hat, dann ist es schwer, die Gefühle so echt und unverfälscht und realistisch darzustellen. Aber was sollte die Sache mit dem „Geist“? Sich plötzlich materialisierendes Parfüm, okay, alle bilden es sich ein, weil sie ihren Bruder/ Sohn schrecklich vermissen. Aber im Ernst, was sollte das mit dem Geist denn? Das war so ein Schwenk in Richtung Fantasy, der da nicht hin passt.
Wieder ganz toll fand ich Lexies Rückblicke und Erinnerungen an ihren Bruder. Sie sind typische Geschwister, die sich streiten und necken, aber man konnte immer spüren, dass die zwei sich geliebt haben. Da ich selbst Geschwister habe, kenne ich das ziemlich gut und ich fand es klasse, diese Geschwistergefühle in dem Buch wiederzufinden.

Über die Autorin:

Die New York Times-Bestsellerautorin Cynthia Hand unterrichtete mehrere Jahre lang Kreatives Schreiben an der Pepperdine University nahe Los Angeles, bevor sie sich hauptsächlich dem Schreiben widmete. Vor kurzem ist sie mit ihrer Familie zurück in ihre Heimatstadt in Idaho gezogen, wo sie die klare Luft genießt und an neuen Romanen schreibt. 

Fazit

Ich hatte ganz falsche Erwartungen an das Buch, es konnte gar nicht anders, als mich zu enttäuschen. Schade, es war nicht übel, aber auf so eine schwerere Thematik muss man einerseits vorbereitet sein und andererseits müssen auch die Lust und der richtige Zeitpunkt da sein.

Vielen Dank an Harper Collins und Blogg Dein Buch für das Rezensionsexemplar!

Sonntag, 25. Oktober 2015

[Bericht] Ich und die Frankfurter Buchmesse 2015

 Kurz vorneweg: Ich habe keine Fotos gemacht, dazu hätte ich mein Handy benutzen müssen und das habe ich schon als Uhr missbraucht. Fast alle Fotos, die ich hier benutze, sind auf irgendeine andere Art und Weise entstanden.

Letztes Freitag und Samstag war ich auf der Buchmesse und nun erzähle ich ein bisschen, was ich dort alles gemacht habe.
Dieses Jahr fiel die Messe wieder auf das Wochende direkt vor den Ferien. In anderen Worten: Ich hatte Schule, aber nur eine Stunde und so, wie die verlaufen ist, hätte die eigentlich auch gleich ausfallen können. Egal, das hat nicht mit der Messe zu tun, also spule ich vor. Gegen 12 Uhr war ich dann endlich dort und habe meine Freunde Kristina und Angelina von Jekranta, die bloglose Sabrina und Susanne von Bücher aus dem Feenbrunnen, die ich vorher noch nicht persönlich kannte, getroffen. War das witzig, als wir feststellten, dass wir den Blog der jeweils anderen kennen. =D Sie waren gerade zu einem Meet & Greet unterwegs, zu dem sich einige Autorinnen von Booksbouse zusammengetan haben, unter Anderem Alana Falk, und ich habe mich ihnen direkt mal angeschlossen.
Danach sind wir einfach durch die Halle 3 gelaufen und haben uns angeschaut, was es da so alles gibt. Wie gesagt, keine Fotos (ich merke es mir fürs nächste Jahr!) und reine Beschreibungen von dem, was ich dort alles gesehen hätte, wären doch langweilig, oder? Schaut euch eben die ganzen Fotos der vielen anderen Blogger an, dann kriegt ihr in etwa einen Eindruck davon. =)

Wusstet ihr, dass die ARD eine sogenannte Fotobox hat, bei der man sich zu einem bestimmten Thema verkleidet und davon ein Foto machen lassen kann? Letztes Jahr war das Thema Sherlock Holmes. ^^ Dort waren wir zwischendurch auch.

Angelina, ich, Sabrina & Kristina bei der ARD Fotobox
Anschließend bin ich auf zum Blogger-Treffen beim Orbanism Space, das Simone von Papiergeflüster organisiert hat. Ich hatte mich dort mit Cindy von Piranhapudel verabredet, aber wisst ihr was? Als ich gerade auf dem Weg dahin war, ist mir aufgefallen, dass wir beide keine Ahnung haben, wie wir aussehen. xD Ich habe irgendwann angefangen, wahllos Mädchen mit langen, braunen Haaren anzusprechen mit der Frage "Bist du Cindy?". Wir haben uns zwar nicht gefunden, aber dafür habe ich mich dort trotzdem mit ein paar netten Bloggern unterhalten. =)

Gegen drei habe ich mich auch wieder verabschiedet, weil ich da den einzigen wirklichen Termin des Tages hatte. Ich rede von Irmgard Kramer, wir hatten uns verabredet, damit sie mir mein Buch für den Gewinner meines Gewinnspiels signieren kann. Wer es noch nicht gesehen hat, das hat sie rein geschrieben:

Signatur im Gewinnexemplar von Am Ende der Welt traf ich Noah
Sie war übrigens auch wirklich so nett, wie es in dem Text klingt. =)

Zuletzt habe ich noch beim Autorensofa, genauer: bei Sina Müller, vorbeigeschaut. Sie kannte ich vorher nur aus den Leserunden zu ihren Beiden Josh & Emma-Teilen und über ihr Streetteam.


Sina und ich auf dem Autorensofa (von hier)
Ich war übrigens nicht so vollbepackt, wie es da auf dem Bild aussieht. ^^ Das Foto ist schuld!
Danach hatte ich keine Lust mehr und da alles, was ich mir vorgenommen hatte, geschafft war, bin ich einfach in die nächste Bahn gestiegen und wieder nach Hause gefahren.


Samstag

Der Samstag ist sowas wie mein "Tag der Treffen" gewesen, ich hatte nämlich nur die drei Treffen geplant. Bei meiner ersten Messe vor zwei Jahren stand ich bei einigen Signierstunden eine ganze Stunde an und kam doch nicht dran, seitdem habe ich meine Motivation, in den langen Schlangen zu stehen, sowas von gründlich verloren.

Mein Highlight war auch gleich das erste Treffen an dem Tag: das Blogger-Brunch von Impress

Die Impress-Autoren (von ihrer FB-Seite)
Es war aber auch wirklich klasse. =D Es war richtig viel los und ich bin gar nicht dazu gekommen, mich mit allen zu unterhalten, Bloggern und Autoren gleichermaßen, aber es war einfach nur toll!! ♥

Von dort und auch vom nächsten Treffen (mehr dazu gleich) habe ich auch jede Menge signierter Lesezeichen und Postkarten mitgebracht. Vor einer Weile war ich ganz verzweifelt, weil ich plötzlich gar keine mehr finden konnte und meine Lesezeichenkiste rausholen musste, jetzt bin ich erstmal wieder versorgt. ^^

TETRIS xD


Vor der nächsten Veranstaltung hatte ich noch etwas Zeit, da bin ich mit Franzi von My written heartbeat und ihrer Freundin noch ein bisschen durch Halle 3 gequetsch. Und zwar wirklich gequetscht, teilweise kam man da gar nicht mehr durch. Es war extrem voll und schwierig, von Punkt A nach Punkt B zu kommen. Deshalb war ich echt froh, dass das Meet & Greet von Mirjam H. Hüberli, Felicitas Brandt, Marion Hübinger und Alexandra Fuchs wieder draußen stattfand. Yay, ab zurück durch die Menge!

Draußen waren wir eine gemütliche kleine Gruppe. Es gab wieder jede Menge Lesezeichen und Postkarten, ein Quizspiel und diese niedlichen Kekse:
Fuchs-Keks von Alexandra Fuchs ^^ (wieder von FB)
Wie gesagt, die Halle war voll und man kam kaum durch. Deshalb habe ich nach dem Meet & Greet-Treffen einfach die Treppe nach oben genommen und bin durch die nicht ganz so volle Halle 3.1 gegangen. Dass da nicht mehr Leute drauf gekommen sind... ^^ Ich verließ die vier Autorinnen (eigentlich fünf, Jennifer Wolf kam irgendwann auch dazu =) ) und die Handvoll Blogger wieder und machte mich auf den Weg zum Lovelybooks-Treffen.

Dort war es auch sehr voll, wenn ich so überlege, war es am Samstag eigentlich echt überall voll. Jedenfalls habe ich dort zwei Runden gemacht, kurz mit Henrik von zuendegelesen und ein paar befreundeten Lesern unterhalten, Jennifer Wolf wieder ein paar Mal über den Weg gelaufen, Lauretta von Mehr als nur Geschichten wieder getroffen (auch wenn sie sich nicht mehr an mich erinnern konnte xD), die Autorin Eva Maria Höreth kennengelernt und das wars eigentlich auch wieder so ziemlich. Wow, das war doch eine ganze Menge dafür, dass ich da gar nicht so lange war.
Irgendwann gingen mir die ganzen Menschenmassen gewaltig auf die Nerven und da ich das geplante Programm geschafft hatte, war ich auch fertig und bin kurz darauf auch wieder gegangen. Der Sonntag war ein Vielleicht-Tag, ich war mir noch nicht sicher, ob ich da auch noch kommen würde. Tja, ich konnte meine Schwester überzeugen, dass wir stattdessen etwas Anderes machen.


Ich fand die beiden Tage trotzdem klasse und freue mich auch schon wieder aufs nächste Jahr. =)

Mittwoch, 21. Oktober 2015

[R] Teamwechsel von Anna Katmore

Inhalt

Aufgeregt erwartet Liza Matthews die Rückkehr ihres besten Freundes, Tony, aus dem Fußballtrainingslager. Doch als es endlich so weit ist, hat ihr Jugendschwarm plötzlich nur noch Augen für dieses andere Mädchen aus seinem Team. Fest entschlossen, Tony zurückzuerobern, trifft Liza eine ungewöhnliche Entscheidung. Ohne die geringste Ahnung von Fußball nimmt sie an den spätsommerlichen Qualifikationen für die neue Schulmannschaft teil… und wird zu ihrer Überraschung tatsächlich aufgenommen. Doch nicht nur das. Als neues Mitglied ist sie natürlich auch zur Aftermatch-Party eingeladen, wo die Anwesenheit von Tonys neuer Flamme nicht ihr einziges Problem ist. Am folgenden Morgen wacht sie in einem Zimmer auf, das sie noch nie gesehen hat, und obendrein hat der Mannschaftskapitän seine Arme um sie geschlungen. Der heißeste Junge der Schule … Ryan Hunter.

Ich lese gerne Ebooks. Das ist ein Grund, wieso ich auch einen Ebook-Reader habe. Ein tolles Gerät und dazu da, dass ich meine Ebooks nicht am Laptop lesen muss, das tue ich nur sehr ungern. Wenn man das erstmal weiß, kann man in etwa die wahre Bedeutung abschätzen, wenn ich sage: Ich habe Teamwechsel über die Kindle-App gelesen. (Am Laptop!)
Im Moment bin ich in so einer komischen Peter Pan-Stimmung und schleiche seit einem Weilchen um ein anderes Buch der Autorin, Herzklopfen in Nimmerland, herum. Früher oder später stößt man, wenn man so aggressiv drum herum schleicht, auch auf Teamwechsel, ihr viel bekannteres erstes Buch. Das es bei Amazon gerade kostenlos gibt, was soviel heißt wie: Wir holen es uns, auch wenn wir keinen Kindle haben, einfach für den Fall, dass wir irgendwann mal doch einen haben. Der Rest ist Geschiche. Ich hatte Lust auf etwas Witziges, Süßes und nicht allzu Langes. So ein Zufall, das ist so ziemlich die Beschreibung von Teamwechsel.
Selbst in den wenigen Seiten strotzt das Buch nur so vor tollen Charakteren, die Anna dem Leser schafft, sympathisch zu machen. Ich mochte Liza und ich mochte, dass sie einerseits mädchenhaft unsportlich ist, sie das aber nicht davon abhält, ins Fußballteam einzutreten, um ihrem besten Freund und Schwarm nahe zu sein. Wie viele von euch würden das denn auch wirklich durchziehen, nicht nur planen? ^^ Ab und zu ist sie zwar etwas naiv, aber auf eine sympathische Art, die man gern hat. Und natürlich Ryan, der anbetungswürdige Typ Kerl schlechthin. Behaltet eure ganzen Daemons und Edwards und Christians und wen auch sonst noch, dann habe ich keine Konkurrenz. Er hat zwar den Ruf des Badboy weg, aber er ist keiner von der Sorte, denen man irgendwann einfach nur noch eine reinhauen will. Er versorgt den Leser regelmäßig mit witzigen und sarkastischen Sprüchen, während er und Liza sich immer näher kommen.


Fazit

Teamwechsel ist die perfekte, süße, kleine (die restlichen Adjektive erspare ich euch, die könnt ihr euch dazu denken) Geschichte für Zwischendurch und ich habe noch lange nicht genug von Liza und Ryan bekommen. Im Ernst, dass mit der Kindle-App sagt eigentlich schon alles, was ich sonst noch zu sagen hätte. xD

Dienstag, 20. Oktober 2015

[R] Die Geschichtenerzählerin 2 - Die Schatten von Stella Jante

*Achtung, Teil 2 der Geschichtenerzählerin-Trilogie*

Inhalt

Die Beziehungen in der Anderswelt mit den Drachen, dem Nörggele, den Sìdhe, den Saligen und den Wilden Männern vertiefen sich, aber gleichzeitig braut sich etwas Gefährliches zusammen …

Die Geschichtenerzählerin der Anderswelt Mena ist zu ihrem Freund Kinnon, dem halben Sìdhe, nach London gezogen, doch ihre Beziehung wird einer schweren Prüfung unterzogen. Mena leidet unter Heimweh und die Beiden stoßen im Alltag an ihre Grenzen.
Der erste Teil der Reihe ist bei mir nun inzwischen schon über ein Jahr her. Wie viele Bücher lese ich so im Jahr? Ich werde keine konkrete Zahl nennen, aber wenn, dann liegt sie auf jeden Fall im dreistelligen Bereich. Der Punkt ist, das Buch setzt nahtlos an, wo der erste Teil aufhört und geht einfach weiter. Ab und zu gibt es Anspielungen auf Ereignisse aus dem ersten Band, aber ansonsten kriegt man kaum nochmal die wichtigen Informationen genannt. Liest man die beiden Bücher direkt hintereinander, dann ist das bestimmt nicht schlimm und vielen angenehmer, als den ersten Teil nochmal nacherzählt zu bekommen, aber zu diesen Leuten gehöre ich nicht. Vieles habe ich nämlich inzwischen wieder vergessen und teilweise hat es echt das halbe Buch gedauert, bis ich wieder wusste, wer bestimmte Personen waren und in welchem Verhältnis sie zu Mena stehen.
Kaum dass ich erstmal in der Geschichte war, fing es auch schon wieder an, dass ich mich auch wieder total wohl in ihr fühlte. Stella erschafft eine echt angenehme Atmosphäre, in der man sich gerne aufhält. Ich zumindest. Ich mag es, wie die Geschichte vor sich hin plätschert und den Touch durch die irischen und die alpinen Sagengestalten, die sonst ziemlich unbekannt sind.
Nochmal zu dem Plätschern: Wie gesagt, mir gefällts. Aber andererseits ist es so, dass ich den roten Faden nicht wirklich gesehen habe. Auf was läuft das Ganze hinaus? Die Geschichte fließt mal in die eine, mal in die andere Richtung, aber ich hatte keine Ahnung, was ich vom weiteren Verlauf zu erwarten hatte und auf was ich mich noch gefasst machen sollte.
Mir fällt es generell total schwer, das Buch zu bewerten, auch weil ich es relativ unabhängig vom ersten Teil gelesen habe. Einerseits sind Szenen lang und ausführlich beschrieben, für mich teilweise zu lang, andererseits macht genau das die Bücher aus. Einerseits fand ich nervig, wie Kinnon und Mena sich immer wieder von einander entfernt haben, andererseits passt auch das wieder, vor allem zu Mena.

Fazit

Zurück in der Welt der alpinen und irischen Sagen, das war schön, allerdings fand ich Die Schatten einen Tick schwächer als den Vorgänger. Ich denke, wer den ersten Teil mochte, dem wird auch die Fortsetzung hier gefallen.