Mittwoch, 19. Juli 2017

Soul Screamer - Mit ganzer Seele von Rachel Vincent

Ursprünglich erschienen bei Goodreads (*klick*)


Achtung, ich werde massiv spoilern!!





 



1,5 Sterne

Wegen Todd und weil es ganz witzig war, sich darüber lustig zu machen xD
Falls ihr irgendwas von meinen status updates (bei Goodreads, siehe Link) mitbekommen habt und das Buch immer noch lesen wollt: Lasst es, man kann so viel besseres mit seiner Zeit machen.
Etwas... beschränkte Protagonistinnen sind ja im Moment echt nichts Ungewöhnliches in Jugendbüchern, aber Kaylee hat mich mehr genervt als so manche anderen. Sie wirkt wie eine verdammte Puppe, die nichts selbst hinkriegt. Sie denkt absolut nicht nach – ich meine wirklich so gar nicht, sie sieht nicht mal die einfachsten Verbindungen und handelt glaube ich sogar auch nur, wenn jemand anderes sagt, dass sie es tun soll. Moment, war das der Grund, wieso sie ständig Nash angerufen...? Egal. Ganz normale Sachen kriegt sie auch nicht hin. Leute, meine Lieblingsstelle: Kaylee schaltet den Fernseher an, blättert in einem Buch und macht Musik an und dann kommt der Satz, dass sie sich auf nichts davon konzentrieren kann. xD Aller spätestens da konnte ich sie auch gar nicht mehr ernst nehmen. Ich würde ihr durchaus zutrauen, mit einem geschlossenen Regenschirm in der Hand im Regen zu stehen und sich zu beschweren, dass sie nass wird.
Super fand ich auch, wie sie mit der ganzen „Tote aufhalten und sie zurückbringen“-Sache umgegangen ist. Sie will unbedingt jeden retten und sieht partout nicht ein, dass es so nicht funktioniert und sie das nicht kann und dann fühlt sie sich schuldig wegen jedem Tod, der auch nur entfernt irgendwie mit ihr in Verbundung gebracht werden kann. Das erinnert mich an diese philosophische Frage mit dem Zug, der auf Personen zufährt und man hat die Möglichkeit, einen Schalter umzulegen zu einem anderen Gleis, wo nur eine ist oder irgendwie sowas. Ich war dabei ja immer der Meinung, dass ich ihn nicht umlegen würde, denn wenn ich nicht zufällig da gewesen wäre, wäre der Zug einfach weiter gefahren und das Ergebnis wäre das gleiche gewesen. Bei Kaylee ist es das selbe, wäre sie nicht da gewesen und hätte die Tode mitbekommen, wäre alles genauso gekommen, wie es gekommen ist und es frustet mich, dass sie das nicht so sehen konnte. -.-
Die Gaben der Banshees in dem Buch sind generell dämlich. Wenn es einen Freund oder einen Verwandten trifft, ist es ja vielleicht ganz praktisch, ihn zurückholen zu können, würde sich wegen der Seelentausch Geschichte aber in locker 95% aller Fälle sowieso nicht lohnen und bei Fremden erst recht, wenn dabei die Gefahr besteht, dass man selbst dafür sterben muss.
Ich kann nicht beurteilen, ob es bei den folgenden Ausgaben (falls es welche gibt...) nicht verbessert wurde, aber meine Ausgabe ist eine Erstausgabe und da sind seeehr viele Grammatikfehler drin: fehlende Wörter und Satzzeichen, falsche Formen. Normalerweise stört mich nicht weiter, wenn in einem Buch ein Fehler austaucht, kann ja mal passieren. Doch hier häuften sie sich massiv, sodass teilweise zwei oder drei Fehler auf nur einer Seite waren. Das war ein Teil meiner Aufregung, den ihr in meinen Updates nicht mitbekommen habt. xD Wäre nicht mein K.O.-Kriterium, aber trotzdem, es hat mich gestört, deshalb gehört es hier rein.
Mein nächster Punkt sind Nash und die Liebesgeschichte. Fangen wir mal damit an, dass es eine von uns allen geliebte Instalove gibt. Beliebter Typ aus der Schule kommt plötzlich im Club auf Kaylee zu und tanzt mit ihr ein paar Songs lang. Tada! Nicht mehr zu retten. Später erfährt man, dass er zuvor Kaylees Stimme gehört hat und sie daraufhin verfolgt hat, um sie zu treffen, aber ganz ehrlich, das macht es auch nicht besser. Von einem Tag auf den anderen kleben sie an einander und Nash hat nichts mehr mit den Leuten zu tun, mit denen er vorher abhing. Junge, das ist doch nicht mehr gesund! Die Liebesgeschichte wirkt, als hätte die Autorin unbedingt eine drin haben wollen, aber keine Ahnung gehabt, wie sie das machen soll. Ich kaufe ihnen ihre „Gefühle“ nicht ab und sobald Todd vorkam habe ich gehofft, dass Kaylee sich ein bisschen Gehirn besorg und mit Nash Schluss macht, um mit Todd zusamme zu sein. Banshee und Reaper, die komplett gegensätzliche Gaben haben, das wäre mal was gewesen!
Noch dazu hatte Nash (wie eigentlich fast alle Figuren) keinerlei Tiefe. Nichts! Er ist perfekt und dackelt Kaylee verliebt hinterher, inklusive Eifersucht, als Todd mit ihr redet. Das einzig Sinnvolle, was er in dem ganzen Buch tut, ist, Kaylee darüber aufzuklären, was sie ist und wie ihre Kräfte zu funktionieren. Hätte die Autorin Kaylee stattdessen ein Buch mit den ganzen Antworten in die Hand gedrückt, hätte sie Nash auch komplett streichen können. Ach ja, und er hasst Todd. Liebe für Kaylee und Hass für Todd. Yeah, wo würden wir nur ohne ihn stehen?
Gerade fallen mir die „wirbelnden Augen“ der Banshee ein. Wenn sie starke Gefühle empfinden, wirbeln die Farben in ihren Augen herum, was andere Banshees sehen können. Leute, ich stand gestern vor dem Spiegel und habe mir das vorgestellt und ich konnte nicht mehr aufhören zu lachen. xD Nichts emotional, es wirkt nur sehr albern.
Wisst ihr, den Mystery-Aspekt mit den Mädchen, die ohne Grund tot umfallen, fand ich am Anfang sogar ganz cool. Und dann sollte es was mit Kaylee zu tun haben, noch mehr als mit den Vorhersehungen, und da ging das auch schief. Als es dieses Persönliche aufgedrückt bekommen hat, stand das Rätsel um den Mörder nicht mehr im Vordergrund, nur noch, wie man sie rettet. Das perfekte Beispiel für eine Antiklimax!
Übrigens ist das mit dem Bösewicht auch eine, mehr oder weniger. Hätte der abtrünnige Reaper von sich aus gehandelt und irgenwelche Gründe gehabt, die Mädels zu töten, okay. Vielleicht nicht so spannend, aber nachvollziehbar. Falls ihr das jetzt nicht wissen wollt, solltet ihr jetzt echt wegsehen.



Ich hab euch gewarnt...
Der Bösewicht ist die Tante, weil sie ewig jung sein will. -.- Das ist der verdammt nochmal dämmlichste Grund überhaupt, unschuldige Mädchen töten zu lassen!! Und diese blöde Eitelkeit ist die einzige Eigenschaft der Tante, es geht die ganze Zeit darum, dass sie verschiedene Diäten macht und was weiß ich, weil sie so fertig ist, dass sie jünger als ihr Mann ist, aber älter aussieht. Gott, erschießt mich einfach, das war für mich eine der miesesten Auflösungen überhaupt.

Ach, und dank Eli kann ich nicht mal mehr das Cover ernst nehmen. xD Ich kann nicht mehr aufhören, da Miley Cyrus zu sehen, nachdem sie erst darauf hingewiesen hat. xD

Ich glaube, ich habe mehr oder weniger alles abgehandelt und kann jetzt mit dem Buch abschließen. Will es zufällig noch jemand haben? xD Ich brauche es nicht mehr 

Dienstag, 4. April 2017

[Bericht] Leipziger Buchmesse 2017 mit den Booktravellern


Dieses Jahr war ich zum ersten Mal auf der Buchmesse in Leipzig, nachdem ich die letzten Jahre immer halb vor Neid umgekommen bin, als ich Fotos und Kommentare direkt von der Messe gesehen habe. Na gut, die Messe war eigentlich nur die Hälfte des Ganzen, der Trip nach Leipzig war hauptsächlich ein gemeinsamer Trip der Book traveler Gruppe (tbpg plus link), um uns mal persönlich kennenzulernen. Aber hier geht es zuerst um die Buchmesse.
Auf der Messe selbst war ich zwei Mal. Am Donnerstag bin ich nur so durch die Hallen gelaufen und habe mir angeschaut, was es so gibt. (Tipp: ganz viele Bücher xD) Irgendwie verliert das aber langsam den Reiz für mich, je mehr Buchmessen ich besuche. Ich meine, es gibt sehr viel mehr Bücher, die mich gar nicht erst interessieren, als neue, spannend klingende, die ich vorher auch noch nicht kannte. Was ich den Verlagsleuten aber lassen muss: der Aufbau ist klasse. =D Die Verlagsstände sind ähnlich wie in Frankfurt, aber von dieser Burg hier war echt sogar so begeistert, dass ich ein Foto gemacht habe. xD

Außerdem habe ich am Donnerstag die Sanne endlich mal persönlich kennengelernt (*klick* und *klick*). Und bei der Gelegenheit auch erfahren, dass man in der Blogger Lounge kostenlos Tee und Kaffee kriegt. Das merke ich mir auf jeden Fall für die nächste Messe, besonders, falls es das in Frankfurt auch gibt.
Mein Messehighlight war auf jeden Fall die Signierstunde von Brandon Sanderson am Freitag, die zwar nicht auf dem Messegelände statt fand, aber im Programm gelistet war, deshalb zähle ich es auch dazu. Brandon Sanderson ist einer meiner Lieblingsautoren und ich habe erst knapp eine Woche vorher erfahren, dass er überhaupt nach Leipzig kommt, da MUSSTE ich ihn sehen. Der Kerl ist so sympathisch 💕 er hat mir und meiner Freundinnen die Bücher signiert, ein Foto mit uns gemacht und sich dabei ein wenig mit uns unterhalten, gefragt, ob wir Fragen an ihn haben. Sanne hat ihn an dem Tag interviewt, ich habe alle möglichen Fragen, die mir eingefallen sind, ihr schon geschickt xD aber auf die Frage einer Freundin meinte er, dass er Deutschland bis dahin mochte und typisch deutsche Sachen machen wollte.

 
Mein letzter Tag auf der Messe war am Samstag, wobei ich den Tag für mich auch nicht direkt als Messetag zähle. Ich hatte vorher gehört, das Sebastian Fitzek nach Leipzig kommt und nachdem ich letzten Herbst mit seinem Paket bewusst meinen ersten Thriller gelesen habe, wollte ich es mir signieren lassen und habe es und sein neuestes Buch, AchtNacht, einfach auch mal eingepackt. Eigentlich wollten wir am Samstag etwas früher hin, aber wir haben uns verschätzt, wie voll es am Hauptbahnhof sein würde und bis wir auf dem Messegelände waren ist noch eine ganze Weile vergangen. Etwa eine halbe Stunde vor Beginn der Signierstunde kam ich am Stand an und da war die Schlange schon höllisch lang. Als ich mich hinten anstellte, ging sie um die Ecke und 2,5 Gänge weiter. Und hinter mir war die Schlange noch länger. UND es ging ewig nicht voran. Ich bin zwischendurch nicht einfach irgendwann gegangen, weil es mir zu blöd gewesen wäre, erst Stunden dort zu warten und dass das dann umsonst ist. Naja, es kamen ein paar Freunde vorbei und sonst habe ich AchtNacht angefangen und ca. die ersten 50 Seiten geschafft. xD Nachdem ich nach ca. 2,5 Stunden dann endlich dran kam, hatte ich keine Lust mehr und bin lieber in die Stadt gegangen. Massen von Menschen kann ich auch woanders haben und es gab eigentlich nichts mehr, was ich noch unbedingt sehen wollte.



Ich habe schon viel Gutes von der Leipziger Buchmesse gehört, aber ich muss sagen, ich mag die in Frankfurt lieber. Einer der Hauptgründe ist, dass es in Leipzig keine englischsprachigen Bücher gibt. T.T Unter englischen Büchern würde ich noch eher Bücher entdecken, die ich nicht kenne, mich aber interessieren. Die meisten deutschen kenne ich vorher einfach schon durch Goodreads, lovelybooks, Newsletter etc., da bleibt weniger Möglichkeit für Neuentdeckungen beim Stöbern.
Die Messe in Frankfurt ist sehr viel größer. Das ist natürlich Geschmackssache, aber in Frankfurt habe ich noch nie alle Hallen geschafft, in Leipzig hätte ich nach der Fitzek Signierstunde nicht gewusst, wo ich noch hingehen sollte.
Leipzig spricht eine andere Zielgruppe an. In Leipzig kann man schon unter der Woche als Privatbesucher auf die Messe, was ich an sich echt cool finde, aber man merkt der Messe eben an, dass sie darauf ausgelegt ist, Bücher zu verkaufen. Überall liefen Messeverkäufer herum und diese Burg da oben zum Beispiel war komplett sowas wie ein Buchladen. Prinzipiell ist das nicht schlecht, aber ich bin nicht hin gefahren, um Bücher zu kaufen, es hat mich auch nichts genug interessiert, daher fand ich es schade. Ich bin es aus Frankfurt gewohnt, dass man hingeht, um sich Bücher anzuschauen, neue zu entdecken und wenn man sich am Sonntag nochmal durch die Massen kämpft, um sich vielleicht doch noch welche als Souvenir mitzunehmen. Vielleicht liegt das auch nur an der Gewohnheit, aber das mag ich lieber.
Wo wir schon bei kundenfreundlicher waren: in Leipzig sind die Gänge zwischen den Ständen breiter angelegt. Gerade in der Fitzek-Schlange ist mir das positiv aufgefallen. Ist in Frankfurt eine Schlange, hat man Pech gehabt und muss sich einen anderen Weg durch suchen. In Leipzig kamen die Leute auch dann noch problemlos vorbei, wenn mehrere Leute neben einander in der Schlange standen.
Wie das in Frankfurt war, weiß ich gerade nicht mehr, aber in Leipzig war das mit Internet und Netz schwierig. Wenn man sich getrennt hat, hat es teilweise Zeit und Nerven gekostet, sich wiederzufinden.
Abgesehen von den Messen ist Leipzig jedoch die schönere Stadt, ich würde sie auch zum einfach mal so hin fahren empfehlen. =) 

Und jetzt nochmal ein Shoutout für die tolle Traveling Book Project Gruppe. Die Booktraveller sind eine Gruppe bei Goodreads und WhatsApp. Das Prinzip ist, dass Bücher auf die Reise geschickt werden und jeder Mitlesen darf Gedanken und Kommentare reinschreiben, zeichnen und was einem sonst noch einfällt, man liest sozusagen zusammen und zwar auf nochmal eine andere Weise als in einer Leserunde. Hier auf unserer Instagramseite findet ihr einige Bilder und wenn ihr ein bisschen stöbert, findet ihr auch bestimmt welche, auf denen ihr einen Blick rein werfen könnt, wie das so aussehen kann.
Plus ihr kriegt einen Haufen total lieber Menschen aus ganz Deutschland gratis mit dazu.

Das wars von mir. Ward ihr schon mal auf der Buchmesse in Leipzig oder wollt ihr noch hin? Wäre sowas wie das TBPG etwas für euch? Oder geht in Bücher schreiben für euch gar nicht?

Sonntag, 5. März 2017

[R] Trust Again von Mona Kasten

Inhalt

Happy End? Das gibt es doch nur im Film! Da ist sich Dawn Edwards ganz sicher. Seit sie ihren Exfreund in flagranti mit einer anderen erwischt hat, hat sie Männern abgeschworen und sich stattdessen ganz aufs College und das Verwirklichen ihrer Träume konzentriert. Vor allem für einen Weiberhelden wie Spencer Cosgrove ist in ihrem Leben kein Platz. Da können seine Annäherungsversuche noch so kreativ sein. Doch eines Tages entdeckt Dawn durch Zufall eine völlig neue Seite an Spencer und stellt fest, dass hinter seiner humorvollen Fassade ein dunkles Geheimnis steckt und er viel mehr als der Aufreißer ist, der er vorgibt zu sein ...

Das ist bestimmt nicht meine ausführlichste oder wortgewandteste Rezension, aber was solls. Sowohl die tollen Sachen, als auch meine Probleme sollten trotzdem rüber kommen.
Dawn und Spencer waren meine beiden Lieblinge in Begin Again und seit ich das Buch gelesen hatte, habe ich mich auf ihre Geschichte gefreut und mal ehrlich, die Kurzbeschreibung klingt einfach nur gut. Nachdem ich die ersten zwei oder drei Kapitel gelesen habe, war ich aber erstmal sehr enttäuscht und musste Trust Again einige Tage zur Seite legen. Der Anfang ist durchtbar und wirkt, als hätte ein Teenager ihn geschrieben, der gerade erst entdeckt hat, was Sex ist. Der Stil hatte gar nichts mit Monas Stil aus Begin Again gemeinsam, fand ich. Zum Glück bleibt das Problem wirklich nur am Anfang, nachdem ich mich wieder heran gewagt habe, war es viel, viel besser.
Alles in allem fand ich Dawns Geschichte besser als Allies. Allies Vergangenheit ist, ohne zu spoilern, speziell. Dawns Schicksal begegnet man zwar auch nicht an jeder Straßenecke, dennoch kommt sie mir glaubwürdiger vor, nicht ganz so krass. Ich konnte Dawn und ihren Konflikt verstehen, obwohl ich es auch hier wieder zu dick aufgetragen fand.
Was ich an Dawn und Spencer so toll fand, ist, dass die zwei Freunde waren, bevor es mehr wurde, es aber kaum ihren Umgang mit einander verändert hat. Die Grenzen verschwimmen ein wenig, sodass man nicht zu 100% mit dem Finger zeigen und sagen kann „Da, da fängt es an“. Davon kann sich so mancher Autor gerne eine Scheibe abschneiden!
Doch das Buch lebt, wie Begin Again schon, von all den alltäglichen Kleinigkeiten und den Charakteren. Sawyers Fotoshootings, Dawns Schreibwerkstadt, Livvy, sie machen das Buch erst besonders und verleihen ihm eine gewisse Tiefe und nach und nach gewinnt man auch die neuen Figuren lieb.

Über die Autorin:

Mona Kasten, geboren 1992, lebt mit ihrem Mann und zwei Katzen im Norden Deutschlands. Ihre Vorliebe für Kaffee und Schokolade ist mindestens so groß wie ihre Faszination für Worte, die sich bereits im Kindesalter tief in ihr verankert hat. Wenn sie nicht gerade schreibt oder liest, vloggt sie über Bücher, Filme und alles, was sonst noch Lebensfreude macht.

Fazit

Trust Again hat mich nicht vollständig überzeugen können, mich nach Startschwierigkeiten aber dennoch fesseln und unterhalten können.

Dienstag, 31. Januar 2017

[Julia freut sich auf...] The Love Interest von Cale Dietrich

Der letzte Post ist schon eine Weile her...
Solange meine anderen Posts noch nicht fertig sind (und ich keine Ahnung habe, wann sie fertig werden ^^'), will ich euch heute mal das Buch vorstellen, auf das ich mich dieses Jahr am meisten freue: The Love Interest von Cale Dietrich


 ***

 There is a secret organization that cultivates teenage spies. The agents are called Love Interests because getting close to people destined for great power means getting valuable secrets.

Caden is a Nice: The boy next door, sculpted to physical perfection. Dylan is a Bad: The brooding, dark-souled guy, and dangerously handsome. The girl they are competing for is important to the organization, and each boy will pursue her. Will she choose a Nice or the Bad?

Both Caden and Dylan are living in the outside world for the first time. They are well-trained and at the top of their games. They have to be – whoever the girl doesn’t choose will die.

What the boys don’t expect are feelings that are outside of their training. Feelings that could kill them both.

***
Das Buch erscheint am 16. Mai und ich kann es gar nicht mehr erwarten. Ich habe fest geplant, alles stehen und liegen zu lassen und es zu lesen, sobald es endlich ankommt. ^^

Was haltet ihr davon? Spricht es euch auch an oder könnt ihr damit nichts anfangen? =) 

Samstag, 10. Dezember 2016

[R] The Chemist - Die Spezialistin von Stephanie Meyer

-*-Achtung, enthält Spoiler!!!-*-

*1,5 Sterne*

The Chemist ist so ein Buch, bei dem habe ich das Gefühl, ich muss was dazu, weil es so im Rampenlich steht. So als Abschreckung. Eigentlich waren die Voraussetzungen echt gut. Ich habe mit Thrillern gerade erst angefangen und dementsprechend nicht viel Vergleichsmaterial. Und als ich zum ersten Mal von dem Buch gehört habe, war die Rede von einer "klugen Protagonistin". Bis dahin hatte es alles, um ein richtig, richtig gutes Buch zu sein.
Okay, wen überrascht es bei der Wertung, dass ich mächtig enttäuscht bin? Irgendwer? Selbst schon mit meinen kaum vorhandenen Erfahrungen wäre ich wohl kaum auf die Idee gekommen, The Chemist als Thriller zu bezeichnen. Das ist er nicht. Es ist eine Romanze, die meinetwegen Thrillerelemente hat. Das Buch wurde ganz falsch vermarktet. Ich schätze mal, es soll sich hauptsächlich an Stephanie Meyer Fans richten. Gut, aber ich denke, die hätten etwas neues aus ihrer Feder auch so gelesen. Vermutlich soll durch das Thriller-Etikett noch die Thriller-Lesergruppe angesprochen werden und mich würde ja mal echt interessieren, wie erfolgreich diese Strategie ist. Schaut mich an! Ich sehe schon, dass es kein guter Thriller ist, "normale" Thrillerleser durchschauen das doch sofort.
Ganz allgemein finde ich die faulen, sehr klischeehaften Erklärungen/Wendungen ziemlich blöd. Zum Beispiel die Sache mit den Zwillingen. Ich finde das so dämlich! Theoretisch kann man immer Zwillinge als Erklärung geben, aber wie Wahrscheinlich ist das? Ich musste an dem Punkt an eine Szene aus Sherlock denken. Es war diese Special-Folge, glaube ich. Und zwar überlegen Sherlock und John sich gerade mögliche Erklärungen für diese irre Geisterbraut und John schlägt vor: "Zwillinge?"
Sherlock: "Nein, keine Zwillinge."
John: "Wieso nicht?"
Sherlock: "Weil es NIE Zwillinge sind."
Und so ist es auch! Gerade bei einem Thriller habe ich das Gefühl, dass ist eine faule, unkreative Ausrede. Da hätte ich noch die Erklärung mit der gespaltenen Persönlichkeit besser gefunden.
Oder das Ende. Ich habe schon Bücher gelesen, da hat das Ende das Buch für mich noch rausgerissen, aber nö, bei Chemist war es das genaue Gegenteil. Bis ca. 50 Seiten vor dem Ende hätte ich dem Buch auch noch 2,5 Sterne gegeben. Nichts besonders Gutes, aber auch nich allzu schlecht. Sorry, aber dieses Ende war das Letzte. Total vorhersehbar. Zu viel Drama. (Zu wenig Tote.) Und der Epilog setzt dem allem noch die Krone auf. Mal im Ernst, was sollte das? Auf einmal war alles Friede, Freude, Eierkuchen. Ich wiederhole mich, aber es war ein THRILLER, verdammt! Es kann meinetwegen gut enden für die Figuren, aber bitte, BITTE nicht so dick aufgetragen.
Figuren. Nächstes Stichwort. Die waren ja mal alles solche Klischees! Daniel, der typische Naive und Unschuldige, Kevin, der Ex-CIA Agent, Val, die typisch weibliche Rolle und Alex, die... eiskalte Wissenschaftlerin ohne Sozialleben? Ich lasse das mal mehr oder weniger kommentarlos so stehen.
Ich fand Alex (oder Juliana (-.-) oder Ollie oder wie auch immer) am Anfang eigentlich ganz interessant. Aber nach und nach hat sie alle Sympathiepunkte verbraucht. Was ist nur aus der toughen, selbstständigen Frau geworden, die mit Gasmaske schläft und Jahre auf der Flucht verbracht hat? Ich fand diese Stelle am Ende so unwirklich, als sie tatsächlich zusammengebrochen ist und geweint hat. Das passt nicht zu ihr. Es PASST nicht, das ist nicht sie und niemand kann mir einreden, dass ein paar Tage mit einigen Leuten, die sie kaum kennt, sie so verändert haben. Und trotzdem entführt die "zahme" Alex einfach mal so ein Kind, als gäbe es nichts Leichteres auf der Welt und geht absolut verantwortungslos mit ihm um. WER IST DIESE PERSON? Wisst ihr, wie das auf mich wirkt? Als hätte Frau Meyer eine Charakterentwicklung schreiben wollen, die ihr nicht gelungen ist und jetzt ist es nichts Halbes und nichts Ganzes und es passt nicht zusammen.
Wem eine Charakterentwicklung dagegen ganz gut getan hätte, ist Daniel. Verdammt, er wird gefoltert und tut hinterher so, als wäre es nichts gewesen. Weil er sich auf den ersten Blick unsterblich in Alex verliebt hat ("ein paar läppische Schmerzen werden mich nicht von meiner Traumfrau abhalten" oder sowas in die Richtung *würg*). MENSCH, JUNGE, LASS DIR MAL EIN BISSCHEN GESUNDEN MENSCHENVERSTAND WACHSEN!! Oder generell ein Gehirn. Ich meine, wenn du gerade auf der Flucht bist und von Spezialisten verfolgt wirst, kannst du auch mal selber auf den Gedanken kommen, dass du nicht unbedingt sorglos in den nächsten Supermarkt spazieren solltest. -.- Diese tolle "Logik" bleibt uns übrigens erhalten, er lernt nicht dazu.
Ich habe ja schon gesagt, das Buch ist eine Romanze. Instalove vom Feinsten auf der einen Seite. "Er ist ja sooo unschuldig" auf der anderen. Wo kommt da die Liebe her? Ich fange mal mit Alex an: Was mir im Gedächtnis geblieben ist, ist, dass sie Daniels Reinheit und Unschuld bewundert und sie einen seltsamen Beschützerinstinkt ihm gegenüber hatte, weil sie ihn zu unrecht gefoltert hat. Wann ist daraus bitte Liebe geworden? Ich habe keine Veränderungen bemerkt und auch keine Auslöser, Anzeichen, irgendwas, damit es nicht völlig aus dem Blauen kommt. Äh, hallo Liebe, bist du vom Baum gefallen? Wann? Wie? Wo?
Tja, und von Daniels Seite aus war Alex für ihn vom ersten Moment an die absolute Traumfrau und nicht mal das Foltern hat etwas daran geändert. Hier wieder, etwas Menschenverstand hätte ihm nicht geschadet. Wie kann man nur so naiv sein? So... ein Vertrauen in Menschen haben?
Die Liebesgeschichte fand ich sehr ungelungen. Okay, ich untertreibe. Das, was ich bisher schon gesagt habe, plus: Zwischen dem 1. Treffen und dem großen Showdown vergeht geschätzt vielleicht eine Woche. Zwei, höchstens. Okay, die Situation zwischen ihnen ist nicht unbedingt "normal", aber bitte, so schnell geht das nicht. Es ist alles so unrealistisch kitschig, da hätte ich lieber weiter seitenweise für die eigentliche Geschichte eher irrelevante Beschreibungen gelesen. (Zu denen ich jetzt als Nächstes komme.)
Ich bin auch gleich fertig. Ich will nur noch von diesen ganzen Beschreibungen erzählen. Und zwar war das am Anfang ganz schlimm. Ich kann keine konkreten Beispiele mehr nennen, dazu ist es inzwischen zu lange her, aber teilweise gingen die Beschreibungen seiten- und kapitellang, ohne, dass ich das Gefühl hatte, dass die Geschichte voran kommt. Ich bin so jemand, bei vielen und ausführlichen Beschreibungen neige ich auch mal dazu, die Absätze zu überfliegen. Wollt ihr mal raten, wie lustig diese Kapitel da waren? Ich meine, klar, Infos, schaden nie. Aber es interessiert mich nicht so sehr, ich will wissen, was passiert. Wie die Geschichte weiter läuft. Und ich finde, der Anfang hätte nicht so lang und ausführlich sein müssen.

Unterm Strich:
Ich kann das Buch nicht empfehlen. Vielleicht noch Meyer-Fans, die sonst nocht viel Erfahrung mit Thrillern haben. Für mich war es eine einzige Enttäuschung und es hat mich auf so viele Weisen gestört. Zuerst, direkt nach dem Lesen, hatte ich dem Buch 2 Sterne gegeben. Nachdem ich jetzt aber nochmal so gründlich reflektiert (zerrissen*hust*) habe, was ich alles nicht mochte, kann ich dem Buch nicht mehr als 1,5 geben. Sorry, geht nicht.

P.S. Ganz vergessen ^^' Für mich macht es einen guten Thriller aus, dass man mitgrübeln kann. Dann man theoretisch auch selbst auf den Täter kommen kann. Und das ist hier so gar nicht der Fall. Stephanie scheint nur vor sich hin gesponnen und sich voher keine Gedanken dazu gemacht zu haben, wie sie die Geschichte auflöst.

Dienstag, 8. November 2016

[R] Fangirl auf Umwegen von Amelie Murmann

Inhalt

Als sicherlich größter Booknerd auf Erden gehen für die 18-jährige Luna quasi alle Träume auf einmal in Erfüllung, als sie eine Reise zu den Universal Studios in Orlando gewinnt, um die »Wizarding World of Harry Potter« zu besuchen. Dort erwartet sie und die anderen Gewinner die ultimative Challenge zu ihrer Lieblingsbuchwelt und Luna ist mehr als nur bereit, alles daran zu setzen, den ersten Platz zu ergattern. Leider macht ihr dabei ein gewisser Leo immer wieder einen Strich durch die Rechnung und das, obwohl er nicht mal annähernd ihr Fanwissen besitzt. Nach erbitterten Kämpfen um Zauberstäbe und Schulschals platzt Luna schließlich der Kragen – und sie lernt Leo plötzlich von einer ganz anderen Seite kennen …

Ich war nie der größte Fan von Harry Potter. Ich mag die Bücher und Filme, aber ich fand es eigentlich immer das Fandom selbst viel cooler und wie HP Menschen verbindet. Das Reden über HP selbst. (Ja, und jetzt eben auch die Wizarding World...). Und genau darum geht es in Fangirl auf Umwegen. Nicht um Harry Potter selbst, sondern ihn und seine Wirkung in der „realen Welt“.
Hm, wo fange ich am besten an? Das Buch hat was von Panem (wegen dem Wettkampf), Charlie und die Schokoladenfabrik (wegen der goldenen Tickets für die Challenge) und Harry Potter (wegen des Handlungsortes), aber in Contemporary. Luna ist halt der absolute Booknerd, deshalb wird das ganze Buchzeug überallhin auf ihre Umgebung projiziert. Genau das hat Amelie gemacht: Sie hat genommen, was in allen unseren Booknerd-Köpfen ist und es zu einem Buch gemacht. Leute, ich finde das so cool! =D Es sind die ganzen Kleinigkeiten, die überzeugen. Dass Luna und Leo als Ginny und Draco „geshippt“ werden. Dass sie total begeistert sind über die Punkte in der Wizarding World, in denen man selbst zaubern kann. Oder wie sie mit ihrem Harry Potter-Wissen die Rätsel knacken.
Luna und Leo sind zwei sympathische Protagonisten. Luna ist der typische Booknerd, in dem wir uns wohl alle ein bisschen wieder finden. Und Leo ist ein ganz lieber, wie Draco in netter. ^^ Die Szenen mit den zweien zusammen sind fluffig süß und witzig. Einerseits kommen die beiden sich langsam näher und andererseits neigen sie dazu, Wortgefechte zu führen.
Am tollsten fand ich, wie Amelie die Wizarding World beschreibt und die magische Atmosphäre einfängt. Man merkt, dass sie den Park nicht nur kennt, sondern auch selbst liebt und das gibt dem Buch nochmal eine besondere Note. Wie schon erwähnt, ich will jetzt irgendwann auch unbedingt noch in die Wizarding World und ich gebe Amelie die Schuld daran.
Hm, was könnte ich noch sagen? Die Geschichte ist sehr kurzweilig und lässt sich sehr schnell lesen. Als ich Fangirl auf Umwegen gelesen habe, hatte ich eigentlich kaum Zeit zum Lesen, war aber trotzdem nach zwei Tagen durch. Es packt, es fesselt und nimmt einen mit und man merkt gar nicht, wie die Seiten vorbei fliegen.

Über die Autorin:

Amelie Murmanns Liebe zu Jugendromanen begann mit einem Jungen, der überlebte, und festigte sich endgültig mit einem Mädchen, das in Flammen stand. Um diese Liebe mit der Welt zu teilen, eröffnete sie 2010 ihren eigenen Buchblog und begann kurz darauf mit dem Schreiben. Amelie lebt mit ihrer Familie und ihren über vierhundert Büchern in Moers. Wenn sie nicht gerade liest, schreibt oder bloggt, studiert sie Lehramt an der Universität Essen. Ihr Debütroman »Wanderer. Sand der Zeit« ist bei Impress, einem Imprint des Carlsen Verlags, erschienen. 

Fazit

Leute, das schlechteste, was ich über dieses Buch sagen kann, ist, dass ich mich an einer Stelle gefragt habe, ob Harley Quinn wirklich aus Deadpool ist oder ob da ein Fehler rein gerutsch ist. Höchstens noch, dass das Buch zu wenig Seiten hat und ich nur zu gerne noch weiter gelesen hätte, aber ich habe echt nichts zu bemängeln. Fangirl auf Umwegen ist super und ich kann es jedem empfehlen, auch nicht-Harry Potter-Fans.

Montag, 31. Oktober 2016

[R] Der Blackthorn-Code - Das Vermächtnis des Alchemisten von Kevin Sands

Inhalt

»Verrate es niemandem«
Bis zu dieser rätselhaften Warnung war Christopher Rowe eigentlich zufrieden mit seinem Leben als Lehrling des Apothekermeisters und Alchemisten Benedict Blackthorn. Er hatte ein Dach über dem Kopf, sein Meister lehrte ihn nicht nur, wie man Mittel gegen Warzen herstellt, sondern auch wie man verschlüsselte Botschaften knackt und Rätsel löst. Doch das alles ändert sich, als eine Serie mysteriöser Morde London heimsucht. Fast immer sind es Alchemisten, die getötet werden. Christopher spürt, dass sein Meister in Gefahr ist. Ihm bleibt nur wenig Zeit, die Mörder zu enttarnen und hinter ein Geheimnis zu kommen, das so mächtig ist, dass es die Welt zerstören kann …

Das Cover hat es mir angetan, diese coole Mischung aus Mysterie, Abenteuer und Rätseln. Zu gefühlten 80% war es daran Schuld, dass ich den Blackthorn Code lesen wollte und ich hatte echt Erwartungen an das Buch. Die große Stärke des Buches ist die ganze Alchemie-/Apothekerthematik und dass es kaum andere (Jugend)Bücher aus dem Bereich gibt.
Die Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet. Einerseits ist da Christopher, der ein bisschen eine Harry Potter-Rolle einnimmt, wenn ihr wisst, was ich meine. Er ist klug, hat Rätsel seines Meisters gelöst, die ich die paar Seiten, die ich Zeit gehabt hätte, sie zu knacken, nicht geschafft habe. Er ist loyal seinem besten Freund Tom gegenüber. Die Loyalität ist übrigens beidseitig, anfangs war ich mir zwar nicht so sicher, was das zwischen den beiden sein soll, doch mit der Geschichte entwickelt sich auch ihre Freundschaft insoweit, das man sieht, dass die zwei alles Mögliche für einander tun würden. Und Christophers Gefühle seinem Meister gegenüber, auf die ich jetzt nicht weiter eingehen werde, sind glaubhaft beschrieben. Die zweite der Figuren ist der bereits erwähnte beste Freund Tom. Ich bin so froh, dass ich das Buch gelesen habe und nicht nach den ersten Kapiteln auf meinen Kopf gehört habe, der keine Lust auf so eine blöde Figur hatte! Am Anfang ist Tom nur der doofe Freund, der einfach allen Blödsinn mitmacht, den Christopher vorschlägt. Doch in ihm steckt noch viel mehr. Tom ist ein wunderbarer Freund und Bruder und ich mag ihn so sehr für alles, was er aus eigenem Antrieb für seinen besten Freund tut.
Ich hatte das Gefühl, ich gehöre nicht zum angesprochenen Publikum. Es liest sich wie ein Buch für jüngere Jungs. Gründe: 1. Es kommen im ganzen Buch höchstens vielleicht 10 Mädchen oder Frauen vor. 2. Ständig kriegt irgendwer etwas in die Weichteile. (Kann mir übrigens mal jemand erklären, wieso das so lustig sein soll?) Das sind zwei Punkte, die ich herauskristallisiert habe. Die Geschichte hat einfach eine Atmosphäre um sich, die eher auf Jungs ausgerichtet ist, besser kann ich es nicht mehr beschreiben. Dennoch kann man das Buch auch so echt gut lesen. Es waren dadurch halt Kleinigkeiten dabei, die ich nicht so super fand, aber hey, ich hatte trotzdem Spaß an dem Buch!
In diesem Buch gibt es keine Liebesgeschichte. Für mich etwas ungewöhnlich, in den meisten Büchern, die ich lese, gibt es wenisgtens am Rand eine, aber alles andere hätte auch nicht gepasst. Stattdessen wird der Fokus auf das Lösen des Rätsels, des Blackthorn-Codes, und die Such nach dem Mörder gelegt.

Über den Autor:

Kevin Sands hat Theoretische Physik studiert und bereits als Wissenschaftler, Unternehmensberater und Lehrer gearbeitet. Er lebt in Toronto. ›Der Blackthorn-Code - Das Vermächtnis des Alchemisten‹ ist sein Debüt.


Fazit

Der Blackthorn-Code ist ein fantastisches Buch! Ich fühlte mich zwar nicht immer angesprochen und hatte einige Kleinigkeiten, die mich gestört haben, doch die tollen Figuren, die Thematik und der Handlungsverlauf gleichen das mehr als nur aus.